Österreichs Agrarexporte legten im ersten Halbjahr 2026 wertmäßig um ein Prozent auf 8,73 Mrd. Euro zu. Gleichzeitig schrumpften die Ausfuhren der Lebensmittelindustrie erstmals sowohl wert- als auch mengenmäßig.
Die PPWR zwingt die Süßwaren- und Snackindustrie zu recyclingfähigen Packstoffen und Materialeinsparung. Auf der ISM Manufacturing in Köln zeigen Maschinenbauer, wie sich bestehende Anlagen dafür fit machen lassen. Parallel planen Koelnmesse und NACS eine Sonderschau zum Convenience Retail.
Während die Faschingsnarren noch ihre Kostüme auspacken, läuft bei Kuchen-Peter die Produktion bereits auf Hochtouren. Schließlich will ganz Österreich mit frischen, flaumigen Krapfen versorgt werden.
Trotz Kostendruck, Kaufzurückhaltung und wachsender regulatorischer Anforderungen entwickelt Markant seine Dienstleistungen für Handel und Industrie weiter. Vor allem für KMUs sind die Dienstleistungen sehr interessant.
Die EU-Verpackungsverordnung stellt Handel und Industrie vor neue Aufgaben. Entscheidend sind klare Verantwortlichkeiten, belastbare Verpackungsdaten und nachvollziehbare Konformitätsnachweise. Interzero unterstützt Unternehmen dabei, die regulatorischen Anforderungen einzuordnen und in konkrete Prozesse zu übersetzen.
Seit zehn Jahren schützt das EU-Gütesiegel „garantiert traditionelle Spezialität“ die Heuwirtschaft europaweit. Die Produktionsweise schafft klare Qualitätsstandards, stärkt die Vermarktung und bringt zusätzliche Wertschöpfung für die Landwirtschaft. Besonders bei der Käseherstellung spielen die Eigenschaften der Milch eine wichtige Rolle.
Ab 2027 bleiben bis zu 15.000 Euro Zuverdienst im Jahr nach Erreichen des Pensionsalters steuerfrei. Bei den EU-Verpackungsregeln fordert die WKÖ-Bundessparte Handel nach dem Votum im Umweltausschuss ein rasches Trilogverfahren.
Beim Handelstag der Bundessparte Handel in der WKÖ diskutierten Vertreter aus Politik, Handel und Konsumentenschutz über Lebensmittelpreise, Margen, Bürokratie und die Rahmenbedingungen für den Lebensmittelhandel.
Der Markenartikelverband appelliert an die Bundesregierung, vor dem Europäischen Rat am 15. und 16. Oktober die Interessen heimischer Hersteller in Brüssel einzubringen. Im Fokus steht die EU-Debatte über territoriale Lieferbeschränkungen.
Klimakrise, Entwaldungsverordnung und volatile Märkte erhöhen den Investitionsdruck auf Kaffeekooperativen. Fairtrade setzt auf Mindestpreis, digitale Rückverfolgbarkeit und langfristige Partnerschaften.
Die geplante nationale Paketabgabe von 2 Euro ab Oktober 2026 steht in Österreich massiv in der Kritik. Studien und Branchenstimmen warnen vor negativen Effekten auf Beschäftigung, Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit – bei gleichzeitig geringer Akzeptanz in der Bevölkerung.
Zwei aktuelle Studien – eine österreichische Mitgliederbefragung und ein globaler Branchenreport – zeigen: Supply Chain, KI und EU-Regularien dominieren die Agenda der FMCG-Branche.
Mit zwei neuen Partnerschaften baut Post Business Solutions ihr Angebot im Bereich KI-gestützte Dokumentenverarbeitung und E-Rechnung aus. Gemeinsam mit der DTI Group und Banqup sollen Geschäftsprozesse automatisiert und Unternehmen auf neue regulatorische Anforderungen vorbereitet werden.
Als erstes Unternehmen im österreichischen Einzelhandel führt Tchibo ein Pfandsystem für losen Bohnenkaffee ein – zunächst in 33 Filialen in Wien und Graz.
Die österreichische Milchwirtschaft setzt ihre Qualitäts- und Tierwohlstrategie fort und kämpft gleichzeitig mit steigender Marktvolatilität, wachsendem Kostendruck und strukturellem Wandel in Europa.
Die Berglandmilch ist für die Zukunft gut aufgestellt. Doch bleibt auch die größte Molkerei Österreichs von äußeren Einflüssen nicht unbeeinflusst. Im Gespräch mit Geschäftsführer Josef Braunshofer