Der Markenartikelverband (MAV) kritisiert den aktuellen Foodwatch-Preisvergleich zwischen Österreich und Deutschland als unvollständig und lehnt ein generelles Verbot territorialer Lieferbeschränkungen ab.
Die deutschen Haltungsform-Kriterien erkennen die AMA-Programme „Tierhaltung plus“ und „Tierhaltung plus Außenklima“ weiterhin an. Damit bleibt der wichtigste Exportmarkt für österreichische Milch und Milchprodukte zugänglich.
Elektromobilität bei schweren Nutzfahrzeugen ist in Österreich angekommen. Während die Rewe Group ihre E-LKW-Flotte im Wiener Raum auf neun Fahrzeuge ausbaut, liefert Fraunhofer Austria mit einem neuen Tool Unternehmen die Entscheidungsgrundlage für die eigene Flottenelektrifizierung.
Die Konjunktur im österreichischen Handel hat sich im ersten Halbjahr 2026 real abgeschwächt. Das zeigt die Halbjahresbilanz der Bundessparte Handel in der WKO.
Mit der Höheren Beruflichen Bildung (HBB) erhält der stationäre Einzelhandel ab 2027 ein formal anerkanntes Karrieremodell. Drei aufeinander aufbauende Qualifikationen sollen berufserfahrenen Beschäftigten den Aufstieg bis zur regionalen Führungsverantwortung ermöglichen – auch ohne Hochschulstudium.
Der Getränkemarkt in Österreich verschiebt sich deutlich: Klassische alkoholische Getränke verlieren langfristig an Bedeutung, während Kaffee, alkoholfreie Alternativen und Functional Drinks zulegen.
Der Österreichische Franchise-Verband hat bei seiner Gala in der Burg Perchtoldsdorf die Franchise-Awards 2026 vergeben und zugleich sein 40-jähriges Bestehen gefeiert.
Kostenexplosion, stagnierende Preise und internationale Online-Konkurrenz verschärfen die Krise im österreichischen Modehandel: Die Zahl der Standorte sank in zehn Jahren um 22 %, während 42 % der aufgegebenen Flächen leer bleiben.
Steigende Kosten, schwache Konjunktur und regulatorische Unsicherheiten setzen den Handel weiterhin unter Druck. Dennoch gelingt vielen österreichischen KMU im Onlinehandel internationales Wachstum.
Lieferdienste entwickeln sich zunehmend vom urbanen Zusatzangebot zur festen Infrastruktur im österreichischen Handel. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren von zusätzlichen Absatzkanälen, größerer Reichweite und neuen Kundengruppen – auch außerhalb der Ballungsräume.
Steigende Baukosten, sinkende Neubaugenehmigungen und wachsender Leerstand verändern den Markt für Gewerbeimmobilien. Statt Abriss und Neubau setzen Immobilienentwickler zunehmend auf Revitalisierung und Upcycling.