Beim Handelstag der Bundessparte Handel in der WKÖ diskutierten Vertreter aus Politik, Handel und Konsumentenschutz über Lebensmittelpreise, Margen, Bürokratie und die Rahmenbedingungen für den Lebensmittelhandel.
Mit 1. Oktober tritt in Österreich die neue Paketsteuer in Kraft. Für Online-Händler bringt sie zusätzliche Kosten und administrativen Aufwand, und das unmittelbar vor der umsatzstärksten Zeit des Jahres.
Gunnar Widhalm übernimmt mit 1. Oktober 2026 die Geschäftsführung von Unilever Austria. Er folgt auf Gerold Idinger, der nach Deutschland wechselt und in der Vertriebsleitung von Unilever Deutschland als Sales Director den Bereich Home & Personal Care (HPC) verantworten wird.
Der österreichische Einzelhandel sieht sich mit einem fundamentalen Wandel konfrontiert: Advicum Consulting warnt: Weder die neue Paketsteuer noch klassische Rabattstrategien lösen das strukturelle Problem.
NielsenIQ stellt die klassische Erfolg-oder-Misserfolg-Bewertung von Produktinnovationen infrage. Entscheidend ist vielmehr, ob sich eine Neuheit nach dem Start weiterentwickelt und im zweiten Jahr an Umsatz gewinnt. Das hat auch Konsequenzen für Sortimentsentscheidungen im Handel.
Die BWB sieht die Umsatzsteuerbefreiung für Damenhygieneprodukte und mechanische Verhütungsmittel insgesamt bei den Konsument angekommen. Einzelne Verzögerungen und Änderungen bei Rabattaktionen wurden jedoch festgestellt.
Der Fachverband der Lebensmittelindustrie kritisiert die geplante Anhebung der Alkoholsteuer um 30 Prozent ab 2027 und bezweifelt die vom Finanzministerium erwarteten Mehreinnahmen.
Die Studie „The Future of Alcohol“ von Unternehmensberater Roland Berger untersucht die langfristige Entwicklung der globalen Alkoholindustrie und kommt zu einer klaren Schlussfolgerung: Der Alkoholkonsum befindet sich weltweit in einem strukturellen und langfristig irreversiblen Rückgang.
Die geplante nationale Paketabgabe von 2 Euro ab Oktober 2026 steht in Österreich massiv in der Kritik. Studien und Branchenstimmen warnen vor negativen Effekten auf Beschäftigung, Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit – bei gleichzeitig geringer Akzeptanz in der Bevölkerung.