Die Stimmung im österreichischen Einzelhandel zeigt im ersten Halbjahr 2026 eine stabile Seitwärtsbewegung. Trotz leichter Entspannung ist eine nachhaltige Erholung weiterhin nicht in Sicht.
Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) zieht für 2025 eine Bilanz zwischen Kontinuität und zunehmender Dynamik. Neben einer konsequenten Rechtsdurchsetzung rücken Digitalisierung und neue Ermittlungsinstrumente stärker in den Fokus.
Zunächst ein Trend aus Deutschland, der auch in Österreich Fuß fassen könnte: Drogeriemärkte entwickeln sich zunehmend zu ernstzunehmenden Wettbewerbern für den klassischen Lebensmittelhandel. Getrieben wird das Wachstum durch verändertes Konsumverhalten und eine stärkere Nachfrage nach spezifischen Sortimenten.
Hofer wurde im aktuellen BrandAsset Valuator 2026 zur stärksten Marke im österreichischen Einzelhandel gekürt. Parallel dazu treibt das Unternehmen seine Digitalstrategie mit einem umfassenden Relaunch des Onlineshops voran.
Nachfüllsysteme entwickeln sich in der Kosmetikbranche zunehmend vom Nachhaltigkeitsthema zum strategischen Geschäftsfeld. L’Oréal baut sein Refill-Angebot konzernweit aus und verbindet Kreislaufwirtschaft mit Handelspartnerschaften, Verpackungsinnovation und klaren wirtschaftlichen Vorteilen.
Die anhaltenden Temperaturen über 30 Grad haben den Eiskonsum in Österreich deutlich angekurbelt. Laut Eskimo liegt die Nachfrage aktuell sogar über den üblichen saisonalen Spitzenwerten.
Mehrere österreichische Leitunternehmen bündeln ihre Kräfte, um digitale Abhängigkeiten zu reduzieren und Europas Innovationskraft zu stärken. Darunter auch Spar als Lebensmittelhändler. Denn mit Spar ICS ist man thematisch ganz vorne mit dabei.
Der Wiener Agrana-Konzern startet mit verbesserten Ergebniskennzahlen in das Geschäftsjahr 2026/27, auch wenn der Umsatz leicht nachgibt. Vor allem operative Fortschritte in den Segmenten Stärke und Zucker tragen zur positiven Entwicklung bei.
Österreichs Mineralwasserabfüller 2023 ziehen eine Erfolgsbilanz: Natürliches Mineralwasser aus heimischen Quellen erfreute sich weiterhin größter Beliebtheit.
Laut Verfassungsgerichtshof seien Selbstbedienungsboxen nicht als Warenausgabeeinrichtungen (Automaten) zu betrachten und somit nicht von den Einschränkungen des Öffnungszeitengesetzes ausgenommen.
Der G·E·M Award wurde im Jahr 2010 von der Gesellschaft zur Erforschung des Markenwesens anlässlich „100 Jahre G·E·M“ geschaffen und erstmals 2011 verliehen.
Günter Thumser, Geschäftsführer des Markenartikelverbandes, und Präsident DI Josef Braunshofer, richteten im Rahmen der Vorstellung der neuen MAV-Kampagne klare Botschaften an den Handel.