TMICC: Hitzewelle treibt Eisabsatz
Die außergewöhnliche Hitzewelle der vergangenen Wochen hat österreichweit zu einem kräftigen Nachfrageanstieg bei Speiseeis geführt. Branchenüblich steigt der Absatz bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke um rund 30 Prozent – heuer wurde dieses Niveau jedoch klar übertroffen. „Wir bereiten uns jedes Jahr intensiv auf die Sommersaison vor und planen Produktion sowie Lieferketten langfristig. Die aktuelle Hitzewelle hat jedoch selbst unsere Erwartungen übertroffen“, erklärt Andrea Huber-Schallmeiner, Geschäftsführerin der Eskimo-Muttergesellschaft The Magnum Ice Cream Company (TMICC) Austria.
Besonders stark nachgefragt ist Wassereis, allen voran Klassiker wie Twinni und Jolly. Aber auch Produkte wie Cornetto Classico oder Magnum Mandel verzeichneten während der Hitzeperiode im Juni eine überdurchschnittlich hohe Nachfrage. In diesem Zeitraum wurde von zentralen Sortimentsträgern rund doppelt so viel verkauft wie an gewöhnlichen Sommertagen – und das nicht nur an klassischen Freizeitstandorten wie Freibädern oder Badeseen.
Die Kombination aus anhaltender Hitze und hoher Konsumnachfrage führte zuletzt dazu, dass einzelne Produkte regional oder zeitweise nicht durchgehend verfügbar waren. Laut Unternehmen wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Versorgung aller Verkaufsstellen sicherzustellen. Ein Sonderfall ist das kürzlich wieder eingeführte Brickerl: Der Kultartikel trifft zusätzlich zur wetterbedingten Nachfrage auf hohe Aufmerksamkeit bei Konsumentinnen und Konsumenten. Insbesondere die Impulsvariante ist daher stellenweise nur eingeschränkt erhältlich. Eine Entspannung der Liefersituation wird im Laufe des August erwartet.
Langfristig bleibt das Produkt jedoch gesichert: Die Vorratspackung ist weiterhin im österreichischen Lebensmittelhandel verfügbar, zudem wird das Brickerl aufgrund der hohen Nachfrage auch 2027 fixer Bestandteil des Eskimo-Sortiments sein.