Österreichs Konsumenten recherchieren digital, kaufen aber weiterhin im Geschäft: 93 % informieren sich online, während bis zu 96,84 % Lebensmittel stationär erwerben.
Mit dem Relaunch von „Simply Good“ reagiert Billa auf den wachsenden Wunsch nach gesunder, frischer und zugleich schneller Ernährung. Die Eigenmarke positioniert sich als neue Generation von Convenience-Produkten.
Lieferdienste entwickeln sich zunehmend vom urbanen Zusatzangebot zur festen Infrastruktur im österreichischen Handel. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren von zusätzlichen Absatzkanälen, größerer Reichweite und neuen Kundengruppen – auch außerhalb der Ballungsräume.
Standort + Markt: Die österreichischen Fachmarktagglomerationen bleiben 2025/26 ein wichtiger Handelsbaustein, stehen aber klar unter dem Einfluss des Strukturwandels.
Jonathan Scheck, Team Lead Packaging Consulting bei Interzero in Köln, sieht in der PPWR nicht nur regulatorischen Druck, sondern einen tiefgreifenden Wandel entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Als Rainer Will vor sechs Jahren den Handelsverband als Geschäftsführer übernommen hat, hat wohl keiner mit einer Krise wie der aktuellen Coronakrise gerechnet. Aber auch nicht mit der Stärke, die der Verband seither entwickelt hat.
Wegen des Gleichheitsgrundsatzes gilt die Regel 20 Quadratmeter Platz pro Kunde ab Montag auch in Supermärkten. Vor allem für kleinere Händler sei das nicht umsetzbar – betont Nah&Frisch-Geschäftsführer Mag. Hannes Wuchterl in einem Appell an Bundesminister Rudolf Anschober.
In Krisen-Zeiten setzen die Österreicher auf den kleinen Luxus für zwischendurch. Für viele gehört dazu auch der Genuss von Eis, was vor allem Marktführer Eskimo aus dem Hause Unilever sehr freut. Denn auch 2020 konnten Umsatz und Marktanteile weiter ausgebaut werden.
Im Interview mit dem MPREIS Geschäftsführer Peter Paul Mölk erfährt retailreport.at, was es ausmacht ein erfolgreiches Familienunternehmen seit 100 Jahren zu sein.