Post: 3.000 Standorte mit neuen Paketstationen
Die Österreichische Post hat mit der Inbetriebnahme einer neuen Poststation vor dem Eurospar-Markt in Schwanenstadt ihre 3.000ste Poststelle eröffnet. Damit verfügt das Unternehmen über das dichteste Standortnetz seiner Geschichte. Aktuell umfasst dieses 327 eigenbetriebene Postfilialen, 1.353 Postpartner, 57 Selbstbedienungsfilialen und 1.263 freistehende Poststationen.
Die Post setzt dabei zunehmend auf die Verbindung von persönlichem Service und digitalen Lösungen. Neben der klassischen Betreuung in Filialen und bei Postpartnern ermöglichen Poststationen eine flexible Abholung und Aufgabe von Paketen rund um die Uhr. Die neuen Standorte entstehen unter anderem in Kooperation mit dem Lebensmittelhandel, wodurch Kunden ihre täglichen Einkaufswege mit der Abholung oder dem Versand von Paketen verbinden können.
Zusammenarbeit mit Spar
Die neue Poststation in Schwanenstadt ist Teil einer seit 2025 bestehenden Zusammenarbeit mit Spar. Sie befindet sich vor dem Eurospar-Markt in der Salzburger Straße 27 und verfügt über mehr als 90 Paketfächer. Durch ein Photovoltaikmodul am Dach ist die Station energieautark und steht für Abholungen sowie die Aufgabe vorfrankierter Pakete jederzeit zur Verfügung.
Die Bedeutung von Selbstbedienungslösungen nimmt weiter zu. Laut einer aktuellen Umfrage der Österreichischen Post bevorzugen 82 Prozent der Österreicher Poststationen für die Paketabholung. Dahinter folgen Postfilialen mit 77 Prozent und Postpartner mit 72 Prozent. Rund 40 Prozent der Befragten leiten ihre Online-Bestellungen bereits direkt an eine Poststation zur Abholung um. Auch bei älteren Kundengruppen steigt die Akzeptanz der automatisierten Lösungen.
Der Ausbau des Netzes soll weitergehen. Bis Ende 2026 plant die Post mehr als 3.100 Standorte in Österreich. Ab 2027 sollen jährlich rund 10.000 zusätzliche Abholfächer für Pakete hinzukommen. Gleichzeitig werden die Funktionen der Stationen erweitert. Eine neue Generation von Poststationen soll künftig mit Zahlungsterminal, Labeldrucker und Briefkasten ausgestattet werden. Damit können Kunden direkt vor Ort Versandlabels erstellen, Pakete frankieren und aufgeben oder Briefe einwerfen. Auch eine Einbindung der ID Austria ist in Vorbereitung.
Mit dem Ausbau der Poststationen reagiert die Österreichische Post auf das steigende Paketvolumen und die zunehmende Bedeutung flexibler Zustell- und Abholmöglichkeiten. Die Verbindung mit Standorten des Lebensmittelhandels schafft dabei zusätzliche Synergien zwischen Nahversorgung und Logistik.