Österreichs Agrarexporte legten im ersten Halbjahr 2026 wertmäßig um ein Prozent auf 8,73 Mrd. Euro zu. Gleichzeitig schrumpften die Ausfuhren der Lebensmittelindustrie erstmals sowohl wert- als auch mengenmäßig.
Während die Faschingsnarren noch ihre Kostüme auspacken, läuft bei Kuchen-Peter die Produktion bereits auf Hochtouren. Schließlich will ganz Österreich mit frischen, flaumigen Krapfen versorgt werden.
Der österreichische Lebensmitteleinzelhandel verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 einen Mengenrückgang von 4,6 Prozent. Gleichzeitig steigen Bioanteil, Handelsmarkenpräsenz und die Bedeutung von Hühnerfleisch und Frischgemüse.
Die deutschen Haltungsform-Kriterien erkennen die AMA-Programme „Tierhaltung plus“ und „Tierhaltung plus Außenklima“ weiterhin an. Damit bleibt der wichtigste Exportmarkt für österreichische Milch und Milchprodukte zugänglich.
Die AMA-Marketing stellt ihre Gütesiegel-Kampagne 2026 auf eine neue Entwicklungsphase. Nach dem erfolgreichen Aufbau von Bekanntheit und Vertrauen rückt nun die Kaufentscheidung im Lebensmitteleinzelhandel in den Mittelpunkt der breit angelegten Informationskampagne.
Der österreichische Bio-Markt hat 2025 deutlich zugelegt. Der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln stieg auf rund 3,4 Milliarden Euro. Wachstum verzeichneten sowohl der Lebensmitteleinzelhandel als auch Direktvertrieb, Fachhandel und Gastronomie.
Die österreichische Milchwirtschaft setzt ihre Qualitäts- und Tierwohlstrategie fort und kämpft gleichzeitig mit steigender Marktvolatilität, wachsendem Kostendruck und strukturellem Wandel in Europa.
LK Salzburg-Präsident Rupert Quehenberger hat auf eigenen Wunsch seinen Rückzug von der Funktion als Vorsitzender des AMA Verwaltungsrates bekannt gegeben.
Die Agrarmarkt Austria und die AMA-Marketing sind für Landwirte, Industrie und Handel breit aufgestellt. Das soll man nun bis in die kleinste Zelle spüren.
IFES-Studie für AK Wien über Verbrauchererwartungen bei Werbung für „Made in Austria“, Regionalität und Tierwohl liefert der Branche viel Diskussionsstoff.
Entsprechend der Rücknahme der Corona-Sanktionen sanken die Einkaufsmengen im Jahr 2022 wieder und blieben gegenüber der Zeit vor der Corona-Krise stabil.
Prinzipiell schreibt Bio eine österreichische Erfolgsgeschichte, aber im Jahr 2022 ist nur der Wert im Gegensatz zur Menge gestiegen. Das hat mit Teuerung zu tun.