Beim Handelstag der Bundessparte Handel in der WKÖ diskutierten Vertreter aus Politik, Handel und Konsumentenschutz über Lebensmittelpreise, Margen, Bürokratie und die Rahmenbedingungen für den Lebensmittelhandel.
Die Zahl der Lebensmittelgeschäfte in Österreich steigt. Gleichzeitig verlieren ländliche Regionen Standorte. Eine Studie der KMU Forschung Austria im Auftrag der WKÖ Lebensmittelhandel zeigt, warum die Nahversorgung weniger eine Frage der Gesamtzahl als der richtigen Standorte, Erreichbarkeit und wirtschaftlichen Tragfähigkeit ist.
Der Markenartikelverband appelliert an die Bundesregierung, vor dem Europäischen Rat am 15. und 16. Oktober die Interessen heimischer Hersteller in Brüssel einzubringen. Im Fokus steht die EU-Debatte über territoriale Lieferbeschränkungen.
Klimakrise, Entwaldungsverordnung und volatile Märkte erhöhen den Investitionsdruck auf Kaffeekooperativen. Fairtrade setzt auf Mindestpreis, digitale Rückverfolgbarkeit und langfristige Partnerschaften.
Nach der starken wirtschaftlichen Entwicklung in den letzten Jahren investiert Tchibo in einen konsistenten, modernen Markenauftritt und in die Zukunft des Kaffees.
Der österreichische Lebensmitteleinzelhandel verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 einen Mengenrückgang von 4,6 Prozent. Gleichzeitig steigen Bioanteil, Handelsmarkenpräsenz und die Bedeutung von Hühnerfleisch und Frischgemüse.
Gunnar Widhalm übernimmt mit 1. Oktober 2026 die Geschäftsführung von Unilever Austria. Er folgt auf Gerold Idinger, der nach Deutschland wechselt und in der Vertriebsleitung von Unilever Deutschland als Sales Director den Bereich Home & Personal Care (HPC) verantworten wird.
Der vom Handelsverband und der Fachzeitschrift Regal veranstaltete „Tag des Handels“ sprach in den Vorträgen und Diskussionen brennende Branchenthemen an. Frank Hensel und Birgit Rechberger-Krammer erhielten Auszeichnungen.
Mag. Marcel Löffler, seit Juni 2021 nun Präsident des Österreichischen Kaffeeverbandes, sieht in Kaffee und seinen Emotionen eine standhafte Säule auch in Krisenzeiten.
Aktuelle Werbekampagnen von Lebensmittelhändlern wie Spar und Lidl verursachen bei so manchem Markenhersteller Schnappatmung. Die Stimmung war schon einmal besser.