Die Konjunktur im österreichischen Handel hat sich im ersten Halbjahr 2026 real abgeschwächt. Das zeigt die Halbjahresbilanz der Bundessparte Handel in der WKO.
Kostenexplosion, stagnierende Preise und internationale Online-Konkurrenz verschärfen die Krise im österreichischen Modehandel: Die Zahl der Standorte sank in zehn Jahren um 22 %, während 42 % der aufgegebenen Flächen leer bleiben.
Ab Mitte September machen umfangreiche Werbemaßnahmen der ARGE Heumilch auf die ursprünglichste Form der Milcherzeugung aufmerksam und rücken die besondere Qualität von Heumilch für die Herstellung von Käsespezialitäten in den Mittelpunkt. Die Kampagne läuft über zwei Monate und erzielt österreichweit rund 200 Millionen Kontakte.
„Wir hatten gehofft, dass der Doppelabschluss 2024 hält“, so Handelsobmann Rainer Trefelik. Am Montag starten die Metaller, wie es mit den anderen Branchen weitergeht, werden die endgültigen Inflationszahlen zeigen.
Das betonen Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Peter Voithofer, Geschäftsführer des Instituts für Österreichs Wirtschaft (iföw) beim Sommer-Pressegespräch zur Halbjahresbilanz des heimischen Handels.