Während die Faschingsnarren noch ihre Kostüme auspacken, läuft bei Kuchen-Peter die Produktion bereits auf Hochtouren. Schließlich will ganz Österreich mit frischen, flaumigen Krapfen versorgt werden.
Mit der Integration der Pinzgau Milch baut SalzburgMilch ihre Position als drittgrößter österreichischer Molkereikonzern aus. Heumilch bleibt ein zentrales Differenzierungsmerkmal.
Rund 80 Prozent der verarbeiteten Milch stammen aus Heumilch- und Bio-Heumilchproduktion. Die Privatkäserei verbindet damit ein traditionelles Herstellungsverfahren mit industrieller Verarbeitung, regionaler Rohstoffbeschaffung und internationalem Absatz.
Seit zehn Jahren schützt das EU-Gütesiegel „garantiert traditionelle Spezialität“ die Heuwirtschaft europaweit. Die Produktionsweise schafft klare Qualitätsstandards, stärkt die Vermarktung und bringt zusätzliche Wertschöpfung für die Landwirtschaft. Besonders bei der Käseherstellung spielen die Eigenschaften der Milch eine wichtige Rolle.
Die Mitgliedsbetriebe der ARGE Heumilch haben beim Qualitätswettbewerb Kasermandl auf der Messe Land, Forst und Jagd in Wieselburg große Erfolge gefeiert.
Ab Mitte September machen umfangreiche Werbemaßnahmen der ARGE Heumilch auf die ursprünglichste Form der Milcherzeugung aufmerksam und rücken die besondere Qualität von Heumilch für die Herstellung von Käsespezialitäten in den Mittelpunkt. Die Kampagne läuft über zwei Monate und erzielt österreichweit rund 200 Millionen Kontakte.
DI Josef Braunshofer, langjähriger Generaldirektor der Berglandmilch nennt sie „Milchgemeinschaft mit vielen Dialekten“. Und er hat in vielerlei Hinsicht recht.
Ab Mitte Juli macht die ARGE Heumilch mit einer neuen Kampagne auf die Vorzüge von Heumilch aufmerksam und stellt dabei die Bäuerinnen und Bauern in den Mittelpunkt.
Seit 135 Jahren dreht sich im Flachgauer Unternehmen Woerle alles rund um die Käseerzeugung. Johann Baptist Woerle legte mit der ersten Emmentaler-Käserei 1889 den Grundstein.