Der WIFO & HV Konjunkturreport zeigt: Österreichs Einzelhandel ist weiterhin unter starkem Kostendruck. Weihnachtsgeschäft als Hoffnungsschimmer, KV Verhandlungen als Dämpfer?
Der WIFO und Handelsverband Konjunkturreport zeigt: Konjunktur zeigt erste Anzeichen der Erholung, die Handelsumsätze sind stabil, aber die Stimmung hat Luft nach oben.
Für den Handel hat es in den letzten Jahren wenig bis kaum Verschnaufpausen gegeben. Für viele Händler sind die aktuellen Weihnachtsumsätze ein kleiner Lichtblick.
Die Fronten in der Gesellschaft verhärten sich, das Einkaufsverhalten transformiert und da ist es richtig und wichtig mit Preis-Stabilität vor Ort zu sein.
Österreichs Handel steht vor einer großen Herausforderung: der Einzelhandel rechnet im drittem Jahr in Folge mit einem realem Umsatzminus. Die Insolvenzen sind auf Rekordhoch. Höhere Einkommen werden gespart, aber nicht im Handel ausgegeben.
Der heimische Handel legt leider keine Halbjahresbilanz hin, mit der man zufrieden sein kann - vor allem auch deshalb, weil die Schere zwischen Umsätzen und Kosten immer mehr aufgeht. Ein Bericht aus der Bundessparte Handel.
Der aktuelle "Konjunkturreport Einzelhandel" des WIFO im Auftrag des Handelsverbandes belegt auch im zweiten Quartal 2024 die fehlende Dynamik der heimischen Konjunktur.
Obwohl der Handel in Österreich für mehr als 700.000 Jobs sorgt, steht er politisch und medial nicht selten auf der Anklagebank. Das will Handelsverbands-Geschäftsführer Rainer Will so sicher nicht stehen lassen.
Im Rahmen der Neujahrs-Pressekonferenz des Handelsverbandes zeigten Vertreter der unterschiedlichen Handelsbranchen grobe Probleme auf, die ein erfolgreiches Agieren in der nahen Zukunft erschweren.
Gerold Idinger, seit eineinhalb Jahren an der Spitze von Unilever in Österreich, führt das Unternehmen smart durch eine anspruchsvolle Zeit und kurbelt mit starken Marken das Konsumentenvertrauen an.