Europaparlament beschließt Deregulierung für Neue Gentechnik – "Ohne Gentechnik" und Bio werden laut Branche künftig noch wichtiger für Transparenz und Wahlfreiheit.
Ab Mitte September machen umfangreiche Werbemaßnahmen der ARGE Heumilch auf die ursprünglichste Form der Milcherzeugung aufmerksam und rücken die besondere Qualität von Heumilch für die Herstellung von Käsespezialitäten in den Mittelpunkt. Die Kampagne läuft über zwei Monate und erzielt österreichweit rund 200 Millionen Kontakte.
Ein neues Rechtsgutachten zeigt zahlreiche Hürden und großen legistischen Anpassungsbedarf, um Patente auf Produkte und Pflanzen der „Neuen Gentechnik“ auszuschließen.
LEH fordert lückenlose Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung von Neuer Gentechnik in der gesamten Warenkette sowie die Verankerung verbindlicher, europaweit einheitlicher Koexistenz-Maßnahmen wie Abstandsregelungen und Mitteilungspflichten gegenüber Nachbarn in der Landwirtschaft.
Die ARGE Gentechnik-frei belegt im Rahmen einer wissenschaftliche Analyse die klare Ablehnung der vorgeschlagenen Deregulierung der EU für die neuen gentechnischen Verfahren.
Gentechnik ist nicht gleich Gentechnik, die Verfahren haben sich im Laufe der Jahre verändert. Die Skepsis ist hoch, Handel und Industrie sind gefordert. Die EU denkt über Deregulierung nach.
Vom 13. bis 25. Juni stehen im kompletten österreichischen Lebensmittelhandel Nahrungsmittel mit dem Qualitätszeichen „Ohne Gentechnik hergestellt“ im Vordergrund.