Non-GMO Summit in Frankfurt
Am 21. April 2026 haben die EU Mitgliedsstaaten die geplante Aufweichung der EU-Regeln für Neue Gentechnik (NGT) mit sehr knapper qualifizierter Mehrheit formal bestätigt, im Mai liegt sie endgültig zur Abstimmung im Europaparlament vor. Wie kann und wird die Lebensmittelwirtschaft künftig mit NGT in gentechnikfreien Futter- und Lebensmittelketten umgehen? Diese akute Frage steht im Mittelpunkt des dritten internationalen Non-GMO Summits am 13. Mai 2026 in Frankfurt am Main.
Der deutsche Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU), die österreichische Konsumentenschutz-Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) und der ukrainische stellvertretende Landwirtschaftsminister Taras Vystoskyi werden die zentrale Wirtschaftskonferenz der „Ohne Gentechnik“-Branche mit Grußworten (per Video) eröffnen, gefolgt von einer Keynote von Tina Andres, Vorstandsvorsitzende des Bundes für ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).
Im Anschluss bieten Vorträge und Podiumsgespräche mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Marktforschung, Politik, Behörden und Verbänden eine aktuelle Einordnung der neuen Gesetzeslage und Marktsituation und ermöglichen der Branche Austausch und Vernetzung zur neuen, komplexen Marktentwicklung. Im Brennpunkt der Konferenz stehen die Auswirkungen der zu erwartenden neuen Rechtslage auf Produktion und Zertifizierung, die gleichbleibend hohe Ablehnung der Konsumenten und aktuelle Fortschritte bei der Entwicklung von Nachweismethoden für NGT. Mit der Präsentation des aktuellen „New GMOs Report“ gibt die Konferenz einen umfassenden Überblick über den derzeitigen globalen Markt bei NGT-Produkten.
Der diesjährige Non-GMO Summit ist die zentrale Gelegenheit für die gesamte „Ohne Gentechnik“- und Bio-Wertschöpfungskette, sich darüber auszutauschen, was die neuen EU-Regeln für Neue Gentechnik (NGT) für sie bedeuten und wie der Sektor auch weiterhin „alte“ ebenso wie „neue“ Gentechnik wirkungsvoll und verlässlich aus seinen Produktionsketten ausschließen kann.