Woerle: Neuausrichtung CO2-Prämie
Fünf Jahre nach dem Start des Projekts „CO2-Prämie“ zieht Woerle eine positive Zwischenbilanz: „Durch die subventionierten Maßnahmen konnten bisher rund 17.300 Tonnen CO2 eingespart werden. "Allein im vergangenen Jahr konnten knapp 2.000 Tonnen CO2 einspart werden“, freut sich Geschäftsführer Gerrit Woerle. Die Resonanz der Landwirte ist positiv: Seit dem Projektstart im Jahr 2021 hat sich die Zahl der teilnehmenden Lieferanten fast verdoppelt: von 89 im Jahr 2021 auf 158 im Jahr 2025. Auch die Zahl der bisher umgesetzten Maßnahmen ist von 109 beim Start der CO2-Prämie auf insgesamt 214 im vergangenen Jahr gestiegen.
Warum WOERLE auf ein regionales Prämienmodell setzt
Landwirtschaftliche Produktion, dazu zählt auch die Erzeugung von Milch, ist stark von Klima und Wetter abhängig. Ereignisse wie Wasserknappheit oder Überflutungen können Erträge beeinträchtigen. Die Landwirtschaft spielt eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels. Die Energiewende und der Übergang zu einer emissionsneutralen Wirtschaft haben jedoch massive Auswirkungen auf die Landwirtschaft, die mit enormen Herausforderungen konfrontiert ist. Allerdings können Maßnahmen zum Klimaschutz für jeden Betrieb mehr oder weniger profitabel sein und auch erst nach und nach ausgebaut werden. Vor diesem Hintergrund setzt Woerle in seiner Nachhaltigkeitsstrategie „Woerle wirkt weiter“ nicht auf Kompensationszahlungen, sondern unterstützt Betriebe in der Region bei der Umsetzung von konkreten Maßnahmen in der eigenen Wertschöpfungskette – eben mit der CO2-Prämie.
Standen bisher Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz im Fokus, so werden künftig verstärkt Maßnahmen gefördert, die Bäuer:innen dabei helfen, besser mit den Folgen des Klimawandels umzugehen – also insgesamt klimaresilienter zu werden.