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Eröffnung Transgourmet Innsbruck-Kematen (v. l.): Thomas Panholzer, Geschäftsführer Transgourmet Österreich; Daniel Herb, Standortgeschäftsleiter Transgourmet Innsbruck-Kematen; Landeshauptmann Anton Mattle; Bürgermeister Klaus Gritsch; Manuel Hofer, Geschäftsleiter Einkauf und Finanzen bei Transgourmet

Transgourmet Innsbruck-Kematen eröffnet

Erster reiner Zustellstandort nimmt seinen Betrieb auf – über 20.000 Artikel für Gastronomie, Hotellerie und Gewerbe – Genussquartier soll neue Bühne für Austausch, Weiterbildung und kulinarische Inspiration werden

Der heimische Gastronomie-Großhändler Transgourmet eröffnete dieser Tage offiziell seinen neuen Zustellstandort in Innsbruck-Kematen. Vom 18. Transgourmet-Standort aus werden künftig Gastronomie- und Hotelleriekunden mit einem Sortiment von mehr als 20.000 Artikeln beliefert. Zielgruppe sind insbesondere der Großraum Innsbruck und das Tiroler Oberland. Rund 50 Mitarbeiter starten am neuen Standort, langfristig können hier bis zu 150 Menschen beschäftigt werden. Transgourmet investierte rund 28 Millionen Euro in den Bau, rund 14,5 Millionen Euro davon flossen über Bau- und Lieferaufträge an Tiroler Unternehmen.

Mit Innsbruck-Kematen setzt Transgourmet erstmals auf einen reinen Zustellstandort. Das Konzept trägt den Besonderheiten des Tiroler Marktes Rechnung: Der Zustellanteil in Gastronomie und Hotellerie liegt hier bei nahezu 80 Prozent. Kurze Wege, rasche Reaktionszeiten und persönliche Ansprechpartner direkt in der Region sollen den Betrieben vor allem eines bringen: mehr Zeit für ihre Gäste.

„Tirol ist eine der stärksten Tourismusregionen Europas und entsprechend hoch sind die Ansprüche an Qualität und Service. Mit Innsbruck-Kematen rücken wir näher an unsere Kunden und können noch schneller und flexibler auf ihre Bedürfnisse reagieren“, erklärt Thomas Panholzer, Geschäftsführer Transgourmet Österreich.

Tirol im Sortiment

Die regionale Verankerung endet nicht mit dem Bau: Als Bindeglied zwischen Produzenten und Gastronomie will Transgourmet Tiroler Erzeugern zusätzliche Absatzmöglichkeiten eröffnen und regionale Produkte in die heimischen Betriebe bringen.

Das Sortiment reicht vom traditionellen Wirtshaus und der Berghütte bis zur Spitzengastronomie. Ein besonderer Fokus liegt auf Frische mit Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse. Ergänzt wird das Angebot durch nationale und internationale Marken, Eigenmarken, rund 3.500 Weine und Schaumweine sowie Spirituosen, Java Kaffee aus der eigenen Rösterei und das Premium-Sortiment Transgourmet Cook.

„Entscheidend ist nicht, möglichst viel anzubieten, sondern das richtige Sortiment für die unterschiedlichen Anforderungen unserer Kundinnen und Kunden“, erklärt Manuel Hofer, Geschäftsleiter Einkauf und Finanzen bei Transgourmet. „Regionalität ist dabei für uns kein Schlagwort, sondern Teil der täglichen Sortimentsarbeit. Wir wollen Tiroler Produzenten eine starke Plattform bieten und gleichzeitig dafür sorgen, dass regionale Produkte möglichst einfach ihren Weg in die heimische Gastronomie und Hotellerie finden.“

Mehr als liefern: Das Genussquartier

Als reiner Zustellstandort hat Innsbruck-Kematen keinen klassischen Verkaufsmarkt - und damit zunächst auch keinen Ort, an dem Produkte erlebt, ausprobiert und gemeinsam diskutiert werden können. Genau dafür hat Transgourmet ein neues Konzept entwickelt: Auf rund 300 m² entstand das Genussquartier mit Showküche sowie Bar- und Veranstaltungsbereich. Hier sollen künftig Produktneuheiten vorgestellt, Verkostungen durchgeführt, Workshops und Schulungen angeboten und neue gastronomische Ideen ausprobiert werden. Auch die Transgourmet-Vertriebsmarken Cook, Java, Trinkwerk und Gastro Profi erhalten hier eine eigene Bühne. „Unsere Kunden stehen täglich vor großen Herausforderungen - vom Fachkräftemangel über Kostendruck bis zu immer komplexeren Abläufen. Ein gutes Sortiment und eine verlässliche Zustellung sind deshalb heute die Basis, aber eben nur die Basis“, so Hofer. Standortgeschäftsleiter Daniel Herb ergänzt: „Wir wollen den gastronomischen Alltag dort erleichtern, wo wir es können - mit Beratung, Services, digitalen Lösungen und fachlichem Austausch. Am Ende geht es um etwas sehr Einfaches: Unsere Kunden sollen mehr Zeit für ihre Gäste haben.“

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geschrieben am

01.10.2026