Spar investiert in Tann-Produktion Dornbirn
Mit der Fertigstellung der Erweiterung stärkte Spar Vorarlberg die regionale Fleisch- und Wurstwarenproduktion. Die Produktionsfläche wurde von bisher 5.300 auf mehr als 6.100 m2 vergrößert. Der Ausbau umfasste zusätzliche Kapazitäten für Küche, Zerlegung, Wurstproduktion sowie Lager- und Kühlräume. Zudem wurden rund 1.100 m2 Bestandsfläche saniert und bestehende Anlagen modernisiert. Insgesamt flossen rund 12 Millionen Euro in den Standort, der größte Anteil entfiel auf die Erweiterung der Tann-Produktion und des Großhandelslagers.
Einer der wichtigsten Lebensmittelproduzenten Vorarlbergs
Tann Dornbirn zählt zu den wichtigsten Lebensmittelproduzenten Vorarlbergs. Rund 80 Mitarbeiter, darunter drei neue Lehrlinge, verarbeiten täglich etwa 20 Tonnen Fleisch- und Wurstwaren. Der Betrieb begann einst mit acht Mitarbeitern. Seine Geschichte reicht bis 1964 zurück, als die erste Produktionsstätte auf der Dornbirner Birkenwiese gegründet wurde. Seit November 1999 ist der Betrieb im Wallenmahd angesiedelt. Er ist Teil der Tann-Betriebe der Spar AG, die insgesamt zehn Standorte im In- und Ausland betreibt und die Spar-, Eurospar- und Interspar-Märkte beliefert. „Jeder Produktionsstandort bringt seine besondere Kompetenz ein und stärkt damit das gemeinsame Netzwerk“, erklärte Hans K. Reisch, Vorstandsvorsitzender von Spar Österreich.
Zusammenarbeit sehr wichtig
Im Bereich Fleischverarbeitung arbeitet Tann Dornbirn seit mehr als 28 Jahren mit Vorarlberger Landwirtschaftsbetrieben zusammen. Verarbeitet wird ausschließlich österreichisches Kalb-, Rind- und Schweinefleisch nach strengen Qualitätskriterien und mit AMA-Gütesiegel. Die Marke Tann steht seit knapp 30 Jahren für Fleisch in AMA-Gütesiegel-Qualität, regionale Programme wie Bio-Freilandbeef, Ländle-Rind, Ländle-Kalb und Ländle-Lammfleisch laufen seit 28 Jahren. Zum Sortiment zählen Ländle Rind-, Kalb- und Lammfleisch, Bio Vorarlberger Freiland Beef, Vorarlberger Kalbsbratwurst, Schübling, Frankfurter, Leberkäse sowie Ländle- und Rheintalschinken. Dazu kommen nationale Produkte wie die Spar BBQ-Griller und verschiedene Sulzen. „Mit den neuen Kapazitäten können wir die Verarbeitung noch effizienter gestalten“, sagte Betriebsleiter Milan Lovric.
„Tann hausgemacht“ dynamische Entwicklung
Besonders dynamisch entwickelt sich „Tann hausgemacht“. Die Produktentwicklung startete 2020, im Herbst 2021 kamen die ersten drei Produkte in die Regale, heute umfasst das Sortiment sechs Eigenentwicklungen, darunter Rindsgulasch, Rindsbolognese, Chili con Carne, Kalbsragout sowie Hühner- und Rindssuppe. Die Gerichte kommen ohne Konservierungsstoffe aus und sind bei Einhaltung der Lagerbedingungen zwölf Monate haltbar. Die Produktionsmengen haben sich seit dem Start mehr als verfünffacht. Aus einer 60 m2 großen Küche, für die laut Geschäftsführerin Carina Pollhammer anfangs viel Überzeugungsarbeit nötig war, wurde eine Spezialitätenküche auf annähernd vierfacher Fläche.