FRoSTA wächst 2025 deutlich
Die FRoSTA AG steigerte 2025 den Konzernumsatz um 6,8 % auf 682 Mio. Euro. Wachstumstreiber war erneut die Marke FRoSTA, die um 15,7 % zulegte und mit einem Umsatzplus von 52,5 Mio. Euro maßgeblich zum Konzernwachstum beitrug.
Der Konzernjahresüberschuss lag mit 37,0 Mio. Euro (Vorjahr: 42,0 Mio. Euro) bzw. 5,4 % vom Umsatz (Vorjahr: 6,6 %) im Rahmen der Prognose. Belastend wirkten volatile Materialkosten, hohe Tarifabschlüsse sowie Investitionen in Produktions- und Logistikkapazitäten. Dazu zählen zusätzliche Produktionsschichten, Wochenendproduktionen sowie der Aufbau und die Schulung weiteren Personals.
Marke wächst deutlich über Markt
In den Kernmärkten Deutschland, Italien und Polen wuchs FRoSTA im Absatz 2025 um 13,7 % und damit klar über dem Markttrend (TK Total exkl. Eis: +1,5 %). Im Segment Tiefkühlgerichte – hier ist FRoSTA Marktführer – betrug das Plus 19,8 % (Quelle: Nielsen/Circana, YTD Dezember 2025 LEH).
Österreich: 31 % Absatzplus gegen den Trend
Während der österreichische Tiefkühlmarkt stagniert, legte FRoSTA 2025 beim Absatz um 31 % auf 711.000 verkaufte Produkte zu. Besonders dynamisch entwickelten sich Pfannengerichte (+36 %) und das Fischstäbchen-Sortiment (+138 %). Die meistverkauften Produkte waren Paella, Rustikale Hendlpfanne und Tagliatelle Wildlachs. Klassiker wie Rahmgeschnetzeltes, Bami Goreng und Nasi Goreng behaupteten ihre Spitzenplätze im Umsatzranking.
Die Haushaltsdurchdringung stieg um 39 % auf rund 190.000 Käuferhaushalte. Country Manager Christian Szuchy führt das Wachstum auf den Trend zu zusatzstofffreien Tiefkühlgerichten, erhöhte Werbepräsenz sowie eine ausgeweitete Distribution zurück. Neben Billa, Billa Plus, M-Preis, Sutterlüty und Gurkerl.at ist FRoSTA inzwischen auch bei Spar, Interspar und Eurospar gelistet.
forsa-Umfrage: Qualität im Fokus
Eine repräsentative forsa-Umfrage (Januar 2026) im Auftrag von FRoSTA zeigt eine wachsende Sensibilität der Verbraucher für „Skimpflation“: 46 % nehmen einen Qualitätsrückgang bei verarbeiteten Lebensmitteln wahr. Zwei Drittel sorgen sich bei Fertiggerichten um künstliche Zusätze, drei Viertel kaufen sie selten oder gar nicht.
FRoSTA positioniert sich bewusst dagegen und setzt auf hochwertige Zutaten – etwa frisch geriebenen Pecorino statt Schmelzkäse oder frische Milch statt Milchpulver. „Wir sparen nicht an der Zutat“, betont Ahlers.
Ausblick 2026
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine unveränderte Dividende von 2,40 Euro je Aktie vor. Für 2026 erwartet das Management ein Umsatzwachstum von 4 % bis 9 % sowie einen Konzernjahresüberschuss zwischen 4 % und 8 % vom Umsatz.