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Karl Schwarz Zwettler Brauerei

Bierkonsum in Österreich sinkt

Im ersten Halbjahr 2025 wurde 6,9 Prozent weniger Bier getrunken als im Vorjahr. Vor allem der Dosenbierabsatz ist eingebrochen. Ein großes Plus gibt es dagegen bei alkoholfreien Bieren.

Der heimische Bierdurst sinkt merkbar: Im ersten Halbjahr 2025 ging der Bierabsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,9 Prozent zurück, wie Karl Schwarz, Obmann des Österreichischen Brauereiverbands und Eigentümer der Zwettler-Brauerei, dieser Tage ausführte. Im ersten Halbjahr 2025 produzierten Österreichs Brauereien 390 Millionen Liter Bier. Steigend dabei indes das AF-Segment: Bisher liegt der Marktanteil von alkoholfreiem Bier bei 3,8 Prozent. Schwarz hält indes mittelfristig sogar bis zu zehn Prozent Marktanteil für realistisch, analog zu bieraffinen Nachbarländern wie Deutschland oder Tschechien, wo der AF-Anteil beim Bier auch bis zu acht Prozent beträgt. Als Grund für die hohe Nachfrage nach alkoholfreiem Bier sieht Schwarz den demografischen Wandel. Demnach verzichten junge Menschen immer mehr auf Alkohol, während "die Generation der Biertrinker in einem Alter ist, in dem sie es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr können", so Schwarz.

Deutliche Rückgänge gebe es dafür beim Dosenbierabsatz, was laut Schwarz am heuer neu eingeführten Dosenpfand liege.

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geschrieben am

17.09.2025