Der Bierausstoß der heimischen Brauereien sank im Vorjahr um 7,1 Prozent. Vor allem der Dosenbiermarkt musste wegen des neuen Dosenpfandes ein deutliches Minus von 23 Prozent hinnehmen.
Im ersten Halbjahr 2025 wurde 6,9 Prozent weniger Bier getrunken als im Vorjahr. Vor allem der Dosenbierabsatz ist eingebrochen. Ein großes Plus gibt es dagegen bei alkoholfreien Bieren.
Nach einer aktuellen Studie befürworten drei Viertel der Österreicher die Erhöhung des Flaschenpfandes von 9 auf 20 Cent. Viele Wissenslücken existieren bei der Materie trotzdem.
Jahresbilanz des heimischen Brauereiverbandes: Gesamtausstoß auf Rekordniveau, Inlandsabsatz gleichbleibend, 70 % des Bierausstoßes in Mehrweggebinden.
Die Österreicher lassen sich ihr Bier auch in Zeiten der Inflation schmecken – allerdings zusehends zu hause statt in der Gastronomie. Im Handel streben die heimischen Brauereien eine deutliche Erhöhung des Pfandpreises der 0,5-l-Flasche an.
Nach zwölfjähriger Amtszeit zieht sich Sigi Menz, Miteigentümer sowie Vorstand der Ottakringer Holding AG, von der Spitze des Verbandes der Brauereien Österreichs zurück. Sein Nachfolger ist Zwettler Eigentümer Karl Schwarz.