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Wir für Greencare: Obfrau Maria Hötschl mit Petra Schmid und Dompfarrer Toni Faber

"WIR für greencare" baut aus

Green Care Hoftafel für „Weingut Mayer“ und 200.000 Euro für die Initiative Green Care.

Beim zweiten Jahresempfang des Vereins „WIR für greencare“ im Weingut Mayer am Pfarrplatz in Wien betonten Obfrau Maria Hötschl und Gastgeberin Petra Schmid die wachsende Bedeutung sozialer Landwirtschaft und die Rolle privater Förderer. Die Hans-Schmid-Privatstiftung will Green Care künftig noch stärker unterstützen, damit landwirtschaftliche Betriebe durch soziale Angebote zusätzliche Einkommensquellen erschließen und ihre Höfe absichern können.

Der 2024 gegründete Verein „WIR für greencare“ hat binnen zwei Jahren beachtliche Mittel mobilisiert: Allein 2025 flossen rund 200.000 Euro aus Charity-Events, Unternehmenspartnerschaften, Sachleistungen, „Licht ins Dunkel“-Aktivitäten und Spenden direkt in Green-Care-Projekte, etwa zur Unterstützung sozial benachteiligter Klient:innen auf zertifizierten Höfen. Parallel dazu sorgten PR-Arbeit und Medienkooperationen mit Echo Medienhaus, Kurier und Leadersnet für eine deutlich höhere Sichtbarkeit des Themas Green Care; aktuell gibt es in Österreich 137 zertifizierte Green-Care-Höfe mit weiter steigender Tendenz.

Ein sichtbares Beispiel für gelebte Inklusion ist der Veranstaltungsort selbst: Das Weingut Mayer am Pfarrplatz beschäftigt drei Klienten des Green-Care-Hofs „Tagesstruktur am Himmel“ der Caritas der Erzdiözese Wien und wurde beim Empfang offiziell mit der Green-Care-Hoftafel ausgezeichnet.

Maria Hötschl brachte die Motivation vieler Engagierter auf den Punkt: „Ich schenke viel Zeit, um noch mehr Sinn dafür zurückzubekommen.“ Für 2026 kündigt „WIR für greencare“ die Fortsetzung des Wachstumskurses an: Golfturnier und Charity-Kabarett sind fixiert, Gespräche mit neuen Wirtschaftspartnern laufen, und das UNO-Jahr der Bäuerinnen wird kommunikativ in den Mittelpunkt gerückt – ein klares Signal, dass der Verein als starke Stimme für Green Care und eine Gesellschaft, „in der Menschen aufblühen können“, weiter an Profil gewinnt.

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geschrieben am

03.03.2026