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Dr. Gerald Spitzer, Geschäftsführer Weinbergmaier GmbH.

Weinbergmaier: Kartoffelernte belastet Beschaffung

Trockenheit reduziert die Kartoffelerträge in Österreich. Weinbergmaier setzt dennoch weiter auf heimische Vertragslandwirte und regionale Wertschöpfung.

Die diesjährige Kartoffelernte fällt infolge anhaltender Trockenheit geringer aus. Kleinere Knollen und reduzierte Mengen erschweren die Rohstoffbeschaffung für Landwirtschaft, Verarbeitung und Handel. Der Tiefkühlproduzent Weinbergmaier hält dennoch an österreichischen Rohstoffen fest. Rund 160 Vertragslandwirte liefern jährlich etwa 8.000 Tonnen Kartoffeln für Bauernland-Tiefkühlprodukte. Langfristige Lieferverträge sollen Planungssicherheit für die Betriebe schaffen und die regionale Versorgung stärken. Für den Lebensmittelhandel gewinnt die Herkunft der Rohstoffe damit weiter an Bedeutung. Regionale Beschaffung reduziert Transportwege, ermöglicht nachvollziehbare Lieferketten und kann die Verfügbarkeit von Produkten unterstützen – auch wenn Wetterextreme die Erntemengen zunehmend beeinflussen.„Gerade in herausfordernden Jahren ist es wichtig, zu unseren österreichischen Partnerbetrieben zu stehen“, sagt Weinbergmaier-Geschäftsführer Gerald Spitzer. Das Unternehmen sieht die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette als Grundlage für Qualität und Versorgungssicherheit.

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geschrieben am

24.09.2026