Vor-Ort-Report: Vandemoortele
Wir waren kürzlich auf eine Pressereise in die französische Stadt Reims im Herzen der Champagne eingeladen. Nicht, um Sprudel zu trinken (obwohl wir das natürlich auch getan haben), sondern um uns dem süßen Genuss hinzugeben. Denn neben zahlreichen Champagnerhäusern, die hier beheimatet sind, findet sich in Reims auch der zentrale Standort von Vandemoortele für die Herstellung von Donuts. Letztes Jahr wurden in das Werk rund 40 Mio. Euro investiert und eine neue, vierte Produktionslinie in Betrieb genommen, die pro Stunde bis zu 30.000 Donuts produziert.
Weit mehr als 100 unterschiedliche Variationen werden in dem modernen Werk in Reims für den Weltmarkt produziert: groß, klein, mit cremigen oder fruchtigen Füllungen sowie mit unzähligen verschiedenen Glasuren und Toppings. Viele davon durften wir natürlich auch verkosten – darunter ausgefallene Sorten wie Apple Strudel, Lemon Meringe oder Raspberry Dream (mit zweifacher Füllung, Himbeer und Schoko). Außerdem wurde die jüngste Innovation Doony’s Bomb Strawberry präsentiert: Ohne das charakteristische „Loch“ in der Mitte erinnert die süße Bombe an einen Krapfen, gefüllt mit einer Erdbeer-Fruchtzubereitung. Die rosa Glasur und kleine Marshmallows als Topping verleihen dem fluffigen Hefeteig-Gebäck seinen besonderen Geschmack und die ansprechende Optik.
Donut-Hype in Österreich
Frisch gebacken werden die fluffigen Donuts sofort tiefgefroren und entsprechend den Bedürfnissen der Kunden verpackt und ausgeliefert. Vor dem Verkauf müssen sie dann nur noch aufgetaut werden und sind nach kurzer Zeit, ohne jeden weiteren Aufwand, genussbereit.
Für den österreichischen Markt haben die Donuts eine besondere Bedeutung: Sie machen hierzulande rund die Hälfte der gesamten Absatzmenge von Vandemoortele aus und stellen damit klar die stärkste Kategorie dar. Als Marktführer liefert das Unternehmen etwa 45% der Mengen an den LEH, 30% an Bäckereien und 25% an den Foodservice-Bereich.
Für individuelle Kundenlösungen und eine optimale Kundenbetreuung steht den Partner das österreichische Vandemoortele-Vertriebsteam rund um die Uhr zur Verfügung. „Service und persönliche Kundenbetreuung sind, neben der kompromisslosen Qualität der Produkte, die Stärken von Vandemoortele“, betont Bernhard Bruckner, Commercial Manager Austria & Switzerland. „Ein Retailer hat andere Ansprüche als ein Gastronom oder Hotelier, und im Bäckerhandwerk ist wieder ein anderer Bedarf gefragt.“
Über Vandemoortele
Alles begann im Jahr 1899, als Constant Vandemoortele und sein Sohn Adhémar in Belgien eine Fabrik zur Herstellung von Speiseölen und Fetten eröffneten – ein Geschäftszweig, der für das Familienunternehmen noch heute große Bedeutung hat. Der Einstieg in das Bakery-Segment erfolgte erst in den 1960er Jahren. Heute ist Vandemoortele (mit Hauptsitz in Gent) ein internationaler Lebensmittelhersteller mit 35 Produktionsstätten in ganz Europa, von wo aus das vielseitige Produktsortiment in 90 Länder weltweit exportiert wird, bis in die USA und China. Im vergangenen Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete das Familienunternehmen einen Umsatz von rund 2,2 Mrd. Euro. Etwa zwei Drittel macht dabei das Bakery-Geschäft aus (1,5 Mrd. Euro), das sich auf fünf Geschäftsfelder aufteilt: Plunder & Blätterteig, Brot & Gebäck, Donuts & Muffins, italienische Spezialitäten und Kuchen. Das restliche Drittel entfällt auf den Bereich „Plant-based Food Solutions“.

Vielen Dank an das Vandemoortele-Team: Bernhard Bruckner (Commercial Manager Austria & Switzerland), Isabel Ghysbrecht (International Category Manager Patisserie & Sweet Treats), Florian Ganssen (Country Manager DACH) und Werksleiter Matthieu Guicheteau.