Tchibo: Re-Use in vielen Bereichen
Viele kennen und nutzen ihn bereits: den RECUP-Mehrwegbecher – die umweltfreundliche Alternative zum Einwegbecher. Nach dem erfolgreichen Einsatz in 50 Filialen geht Tchibo jetzt aufs Ganze: Ab sofort ist RECUP in allen 120 Tchibo Filialen österreichweit gegen eine Pfandgebühr von 1 Euro erhältlich – Einweg gibt’s nur mehr auf Nachfrage. Tchibo ist damit österreichweit die einzige Kaffeehauskette, die flächendeckend ein Mehrwegpfandangebot etabliert, und übernimmt eine Pionierrolle für die weitere Expansion des Mehrwegsystems.
Ausmisten, Abgeben, Gutes Tun
Eine Tasche voll Textilien, ein kurzer Weg zur Filiale und schon bleibt Material im Kreislauf, statt im Restmüll. Das zeigt vor allem eines: Wenn nachhaltige Aktionen unkompliziert sind, machen viele Menschen mit. Genau darauf setzt Tchibo seit 2023 gemeinsam mit Re-Use Austria. In vier jährlichen Aktionen können Kunden Kleidung, Heimtextilien oder Sportmode abgeben und ihnen ein „Zweites Leben“ schenken. 2026 geht die Initiative weiter, bereits seit 9. Februar mit Heimtextilien.
Jede Spende trägt dazu bei, Textilien sinnvoll weiterzuverwenden und die Umwelt zu entlasten. Eine Tchibo Kundenbefragung vom Oktober 2025 zeigt: 84 % schätzen den sozialen Beitrag der Aktion, 77 % die nachhaltige Wirkung. Nach der Abgabe in der Tchibo Filiale werden alle Stücke durch die Re-Use Austria Mitglieder Caritas Kärnten, Volkshilfe Oberösterreich, Volkshilfe Wien und WAMS Tirol sorgfältig sortiert und nach Qualität kategorisiert. Dieser Prozess stellt sicher, dass jedes Kleidungsstück die bestmögliche Verwendung findet.
Stufe 1 – Direkter Weiterverkauf und soziale Weitergabe: Gut erhaltene Textilien finden ein „Zweites Leben“ – durch Verkauf in Second-Hand-Shops oder durch kostenlose beziehungsweise stark rabattierte Abgabe an sozial Bedürftige. Die Erlöse finanzieren karitative Projekte und schaffen integrative Arbeitsplätze.
Stufe 2 – Hochwertiges Recycling: Sind die Textilien nur stofflich nutzbar, werden sie zu neuen Produkten verarbeitet: Baumwolle und Kunstfasern werden zu Dämmstoffen und gut saugfähige Stoffe zu hochwertigen Putztüchern. So entstehen aus einer alten Bettwäsche beispielsweise Isoliermaterialien, die Energie sparen helfen.
Stufe 3 – Thermische Verwertung (nur ca. 10% der Spenden): Lediglich stark beschädigte oder verschmutzte Stücke werden zur Energiegewinnung genutzt – aber selbst das ist nachhaltiger als eine reine Deponierung.