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Rewe Group, v.l.: Lionel Souque (Vorstandsvorsitzender) und Telerik Schischmanow (Mitglied des Vorstands, CFO)

Rewe Group knackt 100-Mrd-Grenze

Trotz eines weiterhin anspruchsvollen Marktumfelds hat die Rewe Group 2025 beim Gesamtaußenumsatz erstmals die Marke von 100 Milliarden Euro überschritten.

Der Konzern erzielte einen Umsatz von 100,4 Milliarden Euro, was einem Plus von 4,0 Prozent entspricht. Das operative Ergebnis (EBITA) lag mit über 1,5 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert, was das Unternehmen mit gezielten Investitionen, Kostensteigerungen und Einmaleffekten begründet.
Im Lebensmittelhandel blieb die Entwicklung robust: In Deutschland legte Rewe im Jahresvergleich um 3,0 Prozent zu, Penny behauptete sich mit einem Plus von 0,7 Prozent im intensiven Preiswettbewerb. Im internationalen Geschäft wuchs der Umsatz um 4,8 Prozent.

Österreich-Geschäft mit stabiler Entwicklung

Für Österreich verweist die ReweGroup auf ein anhaltend starkes Geschäft mit Billa, Billa Plus, Penny, Bipa, und Adeg. Handel International mit Vollsortiment Österreich (Billa, Bipa, Adeg), Vollsortiment CEE (Billa, IKI) und Penny International steigerte den Umsatz um + 4,8 Prozent (währungskursbereinigt: + 4,5 Prozent) auf 21,1 Milliarden Euro.  

Das Vollsortiment National (Rewe) legte um + 3,0 Prozent auf einen Umsatz von 32,4 Milliarden Euro zu. 
Vollsortiment International (Vollsortiment Österreich und Vollsortiment CEE) erzielte mit einem Umsatz von 12,4 Milliarden Euro ein Umsatzplus von + 3,7 Prozent. Dazu trug Vollsortiment Österreich (Billa, Bipa und Adeg) mit einem Umsatz von 8,2 Milliarden Euro (+ 2,0 Prozent zu 2024) bei. Vollsortiment CEE (Billa, IKI) steigerte den Umsatz um + 7,2 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro.  

Die Rewe Group Österreich investierte 2025 zudem 1,5 Milliarden Euro in den Standort, wobei Filialentwicklung, Modernisierung, Digitalisierung und Logistik im Mittelpunkt standen. Für 2025 waren in Österreich mehr als 200 Neu- und Umbauten geplant, darunter neue und modernisierte Standorte bei Billa, Penny, Bipa, und Adeg.

Fokus auf Kundennähe und Flächenausbau

Als wesentliche Wachstumstreiber nennt der Konzern die Stärkung der Kundenvorteilsprogramme sowie die Modernisierung der Handelsformate. In Deutschland stießen die neuen Bonus- und App-Angebote laut Unternehmen auf große Resonanz. Für Österreich bleibt vor allem der Ausbau des stationären Netzes relevant, insbesondere in den Marken Billa, Penny, Bipa, und Adeg.

Die hohe Investitionstätigkeit unterstreicht, dass Rewe die Wettbewerbsfähigkeit im Lebensmittelhandel nicht nur über Preis und Promotion, sondern auch über Filialqualität, Digitalisierung und Kundenerlebnis absichern will.

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geschrieben am

22.04.2026