Publikumsliebling am Würstelstand
In den 1970er Jahren erfunden, ist die sog. „Eitrige“ heute die beliebteste Grillwurst des Landes und der unangefochtene Publikumsliebling am Würstelstand. Den Tag der Käsekrainer am 30. April feierte Radatz auch heuer wieder mit einem kulinarischen Umzug zu den traditionsreichsten Würstelständen in der Wiener Innenstadt, musikalisch begleitet von der Radatz Blasmusik-Kapelle. Zu Mittag servierte Kabarettist und Schauspieler Robert Palfrader heiße Käsekrainer, die es für die zahlreichen Gäste zu verkosten gab. Seine Mutter Christine, verwandtschaftlich eng verflochten mit der Familie Radatz, hat selbst Jahrzehnte lang einen legendären Würstelstand betrieben und gilt als die Erfinderin des „Stupfens“: Durch das Anstechen der Wurst entsteht das begehrte, knusprig karamellisierte „Käsefusserl“, das unverwechselbare Erkennungszeichen der perfekt gebratenen Käsekrainer.
„Die Käsekrainer ist für uns mehr als nur ein Klassiker, sie ist das Herzstück der Wiener Würstelstandkultur“, betont Dr. Franz Radatz, Geschäftsführer des gleichnamigen Traditionsbetriebes. „Sie bringt Menschen zusammen, egal ob Stammgast oder Touristin. Mit dem Welttag feiern wir diese lebendige Tradition – und unser Radatzky Marsch zu den Würstelständen der Stadt zeigt, dass es nicht nur ums Essen, sondern ums Miteinander geht!“