PROPAK-Gehälter steigen
Der Fachverband der industriellen Hersteller von Produkten aus Papier und Karton (PROPAK) und die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) haben nach intensiven Verhandlungen in der sechsten Runde eine Einigung erzielt: Die Löhne und Gehälter steigen rückwirkend ab 1. März 2026 um 2,65 Prozent, mindestens 90 Euro und maximal 145 Euro pro Monat.
„Die diesjährige KV-Runde war ein echter Stresstest für die PROPAK-Industrie. Wir stehen bei null Wachstum und gleichzeitig massivem Kostendruck, und sehen uns im Export einem immer härter werdenden Wettbewerb sowie massiv ansteigenden Inputkosten ausgesetzt. Mit dem Abschluss nach sechs Verhandlungsrunden ist es gelungen, in diesem schwierigen Umfeld einen Kompromiss zu finden, der die derzeitige schwierige Wirtschaftslage zum Teil widerspiegelt und der für beide Vertragspartner gerade noch akzeptabel ist“, sagt Marko Bill Schuster, Obmann des Fachverbandes PROPAK.
Der KV-Abschluss im Detail:
- Die KV- und Ist-Löhne und Gehälter werden um 2,65% angehoben
- Mindestbetrag 90 Euro und Maximalbetrag von 145 Euro, jeweils pro Monat
- Lehrlinge + 3,8%