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Peter Pfanner

Pfanner setzt auf Zukunftsinvestitionen

Mit Blick in die Zukunft wird auch der Generationenwechsel eingeläutet: Hans Lanzinger tritt zurück.

Der Vorarlberger Fruchtsaft- und Eisteehersteller Pfanner hat 2025 seinen Umsatz trotz rückläufigem Volumen in einem schwierigen Marktumfeld um 1 Prozent auf 460 Millionen Euro gesteigert. Konsumentinnen und Konsumenten bleiben zurückhaltend, die Rohstofflage hat sich zwar etwas entspannt, das Umfeld bleibt aber anspruchsvoll – Pfanner reagiert mit flexiblen, innovativen Konzepten.​

Zentrales Element der Strategie sind hohe Investitionen: 2025 flossen in der Gruppe 25 Millionen Euro, vor allem in den Standort Lauterach. 2026 sollen weitere 35 Millionen Euro in eine neue Dosenanlage sowie in den Ausbau der Lagerkapazitäten investiert werden, um die steigende Nachfrage nach Dosenprodukten zu bedienen und die Logistik zu effizienter zu machen. Parallel führt das Unternehmen ein neues ERP-System ein, um Prozesse durchgängig zu digitalisieren und die Effizienz zu steigern.

Gleichzeitig läutet Pfanner einen Generationenwechsel ein. Nach mehr als 30 Jahren an der Spitze von Vertrieb und Marketing ist Hans Lanzinger mit Jahresbeginn aus dem Vorstand ausgeschieden und steht dem Unternehmen künftig beratend für ausgewählte Vertriebsprojekte zur Verfügung.
In zentrale Führungsfunktionen rücken mit Produktionsgeschäftsführer Richard Pfanner und Marketingleiter Maximilian Pfanner erstmals Vertreter der sechsten Familiengeneration nach. Der Vorstand der Pfanner Holding AG besteht künftig aus Peter Pfanner (Vertrieb und Einkauf), Hermann Pfanner (Produktion) und Daniel Prahl (Finanzen).​

Das Unternehmen sieht sich damit gut aufgestellt, um seine Marktposition in bestehenden und neuen Geschäftsfeldern auszubauen. Für 2026 erwartet Pfanner angesichts eines heterogenen, von Konsumzurückhaltung geprägten Umfelds weiterhin hohe Anforderungen, setzt aber auf kontinuierliche Innovationen, moderne Produktionstechnologien und die gestärkte Führungsstruktur, um die langfristige Wachstumsstory des Familienunternehmens fortzuschreiben.

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geschrieben am

19.03.2026