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Penny Geschäftsführer Johannes Greller

Penny setzt auf „Preise wie früher“

Einkaufen wie früher: Penny startet Retro-Preise.

Steigende Lebenshaltungskosten und anhaltender Preisdruck prägen weiterhin das Konsumverhalten in Österreich. Auch wenn man mancherorts vermuten mag, dass die allgemeine Kauflaune schlechter ist als die Realität, so spürt man bei Penny doch, dass am Ende des Monats die Warenkörbe kleiner und günstiger ausfallen. Laut einer internen Erhebung von Rewe International aus dem ersten Quartal 2026 muss sich rund ein Viertel der Österreicher finanziell einschränken. Gleichzeitig entfallen laut Statistik Austria durchschnittlich etwa zwölf Prozent der Haushaltsausgaben auf Lebensmittel.
Der Diskonter Penny reagiert darauf mit einer neuen Preisinitiative und startet die Kampagne „Preise wie früher“.

Dabei werden ausgewählte Produkte temporär auf frühere Preisniveaus zurückgesetzt. Die Aktion läuft von 13. Mai bis 10. Juni 2026 und umfasst zahlreiche Artikel aus unterschiedlichen Warengruppen – Frisch, Obst & Gemüse, Käse, Milch, Brot & Gebäck, um nur einige zu nennen. Verknüpft sind die Preissenkungen mit anderen Aktionen, wie 1+1. „Damit erfüllen wir weiterhin den Wunsch nach Multipackungen vieler unserer Kunden“, so Penny-Geschäftsführer Johannes Greller. Er ist seit Sommer 2025 für Marketing und Einkauf bei Penny verantwortlich.
Der Diskonter orientiert sich an den niedrigsten Preisen der letzten sieben Jahre, so kann es auch vorkommen, dass ein Preisvergleich mit 2021 auf dem Flugblatt zu finden ist – fair für den Shopper. Die erste Welle startet aktuell bis Mitte Juni, im Sommer geht die Aktion in einzelnen Filialen weiter und die zweite Welle kommt im Herbst. 20 Artikel sind pro Woche im Flugblatt/TV/Social Media zu finden. „Wir setzen somit einen effizienten Anker gegen die negative Inflationsdiskussion“, so Greller. Am Regal selbst werden die Aktionen mittels Wobbler gekennzeichnet.

Dauerhafte Senkung

Bei Penny geht auch alles mit rechten Dingen zu, denn alle Aktionen und Preissenkungen entsprechen den gesetzlichen Vorgaben. „Nur unter dem Einstandspreis dürfen wir natürlich nicht verkaufen“, so Greller. Laut Unternehmen liegen die Preise im Schnitt um rund 38 Prozent unter dem aktuellen Niveau. Bereits zuvor hatte Penny drei Monate lang bei mehr als 300 Produkten – darunter Bananen, Frankfurter und Champignons – dauerhafte Preissenkungen vorgenommen. „Es ist ganz wichtig zu betonen: wir sind der Markendiskonter Österreichs und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis steht bei uns immer im Vordergrund“, sagt der Penny-Geschäftsführer. „Unsere Kunden sollen sich darauf verlassen können, dass man bei Penny wirklich günstig einkaufen kann. Mit ‚Preise wie früher‘ zeigen wir, dass wir aktiv gegen die Teuerung arbeiten und konkrete Entlastung schaffen“, sagt Johannes Greller, Geschäftsführer von Penny Österreich. „Es ist eine erfrischende, peppige Kampagne mit einem etwas fordernden Claim „Her mit den Preisen wie früher“. „Wir investieren in die Aktionspreise“, so Greller.

Der Diskonter positioniert sich dabei bewusst über Preiswürdigkeit und ein breites Sortiment aus Eigen- und Markenartikeln. Rund 45 Prozent des Angebots entfallen auf Eigenmarken, 55 Prozent auf Markenprodukte. Zudem verweist Penny als einziger Diskonter in Österreich auf eigene Fleischhauer in mehr als 230 Filialen (von 320).

Expansion und Modernisierung

Parallel zur Preisoffensive investiert das Unternehmen weiter in den Ausbau des Filialnetzes. In den kommenden drei Jahren sollen rund 90 Millionen Euro in die Modernisierung der Märkte fließen. Bei rund 1% Umsatzrendite ist das eine sportliche Leistung. Geplant sind neue Ladenkonzepte sowie ein verstärkter Fokus auf Frischebereiche wie Fleisch, Obst und Gemüse sowie Brot und Gebäck.
Von den 320 Filialen in Österreich sind 110 bereits im neuen Konzept. Die Flächen bewegen sich zwischen 400 und 800 m2 und haben rund 2500 Artikel im Sortiment. „Diskont-gemäß sind es weniger Artikel, aber dafür sehr gut kuratiert für den Verbraucher“, sagt Greller. Fünf Filialen sollen heuer dazukommen, davon sind drei ehemalige Unimärkte. Der Plan weiter in den Westen zu gehen, wird weiterverfolgt. Derzeit sind 80% der Filialen in Wien und auch in NÖ. In OÖ, Salzburg und in der Steiermark gibt es noch Potential.

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geschrieben am

12.05.2026