Nah&Frisch: Hybridmärkte wachsen zweistellig
Auch 2025 haben Inflation und speziell die hohen Energiekosten viele Nahversorgerstandorte schwer belastet. Durch verloren gegangene Standorte lag der Nah&Frisch Umsatz 2025 (inkl. Nah&Frisch punkt) bei 324 Millionen Euro (- 2,5 %). Deutlich differenzierter zeigt sich das Bild bei jenen Kaufleuten, die sowohl 2024 und 2025 jeweils 12 Monate am Netz waren. Sie verzeichnen ein durchschnittliches Umsatzplus von 4,8 %.
Schmerzhaft ist die Entwicklung bei Nah&Frisch punkt. Hier gingen im Vergleich zu 2024 zwölf Standorte an den Mitbewerb verloren. Die angespannte Kostensituation belastet insgesamt Nahversorgerstandorte. 10 Gemeinden haben ihren Nahversorger verloren.
Geradezu sensationell sind die Ergebnisse der Nah&Frisch Hybridflotte. Geschäftsführer Hannes Wuchterl: „Hybrid ist ein durchschlagender Erfolg. Das Plus der Hybrid-Standorte die sowohl 2024 als auch 2025 am Netz waren – also vergleichbar sind – beträgt durchschnittlich 21%. Und die Flotte wird auch 2026 kräftig wachsen, auf über 90 Standorte.“
Generell rechnet Nah&Frisch für 2026 mit einem Plus an Standorten. Auch deswegen, weil erfreulicherweise eine Reihe an ehemaligen Unimärkten zu Nah&Frisch wechseln. Wie viele es tatsächlich werden sollen, ist noch Inhalt laufender Gespräche. Vor dem Hintergrund des sich aufhellenden Wirtschaftsumfeldes erwartet Nah&Frisch ein herausforderndes, aber vielversprechendes Jahr 2026.
Nah&Frisch Strukturdaten 2025 (inkl. Nah&Frisch punkt):
Umsatz: 324 Mio. Euro
Standorte: 359
Mitarbeiter: 1.362
Verkaufsfläche: 72.904 m2
Durchschnittliche VKF: 203 m2