Lidl: Fortschritte bei Plastikreduktion
Lidl Österreich treibt seine Verpackungsstrategie weiter voran: Künftig bestehen sämtliche Einkaufskörbe in den Filialen aus Post-Consumer-Rezyklat. Das recycelte Material stammt aus gebrauchten Kunststoffverpackungen, die PreZero – ebenfalls Teil der Schwarz Gruppe – aus Haushaltsabfällen sammelt, reinigt und zu Regranulat verarbeitet. Durch die Umstellung lassen sich europaweit jährlich rund 390 Tonnen Neukunststoff einsparen.
Der schrittweise Austausch der bestehenden Körbe erfolgt ressourcenschonend, indem intakte Modelle so lange wie möglich im Einsatz bleiben. Damit setzt Lidl ein weiteres sichtbares Signal für nachhaltiges Wirtschaften.
Bereits seit Jahren verfolgt das Unternehmen im Rahmen der internationalen Plastikstrategie „REset Plastic“ konkrete Reduktionsziele. In Österreich konnte das Ziel, den Plastikverbrauch bei Eigenmarkenverpackungen und Transporthilfen um 35 Prozent zu senken, schon 2023 erreicht werden. Im Geschäftsjahr 2024 enthielten Eigenmarkenverpackungen im Schnitt 23 Prozent Rezyklat – nur knapp unter dem Konzernziel von 25 Prozent bis Ende 2025.
Besonders weit ist Lidl bei PET-Flaschen: Die Eigenmarken bestehen im Durchschnitt zu 83 Prozent aus Recyclingmaterial, die Mineralwassermarke „Saskia“ sogar vollständig. Bereits 67 Prozent der Eigenmarkenverpackungen gelten als maximal recyclingfähig, bis Ende 2025 soll der Anteil 100 Prozent erreichen.
Auch im Obst- und Gemüsesortiment reduziert Lidl Verpackungen konsequent: Fast die Hälfte der Artikel wird bereits lose oder plastikfrei angeboten. Damit liegt das Unternehmen kurz vor dem Ziel, bis 2025 mindestens 50 Prozent unverpackt anzubieten.
Mit der konzernweiten Initiative „REset Plastic“ positioniert sich die Schwarz Gruppe als Vorreiter in Sachen Kreislaufwirtschaft – von der Reduktion des Materialeinsatzes über den Einsatz von Recyclingstoffen bis zur Förderung klimafreundlicher Recyclingprozesse.