KiK: Flagship-Store mit neuem Konzept
Discounter KiK setzt in Wien ein Zeichen für die Zukunft des stationären Handels. In Floridsdorf eröffnete das Unternehmen seinen neuen Flagship-Store „Am Spitz“, die größte KiK-Filiale Österreichs mit 1.200 m2 Verkaufsfläche. Das neue Store-Konzept „KiK Dynamics“ verbindet modernes Design mit Energieeffizienz – und bleibt dem Kernversprechen günstiger Preise treu. Das neue Konzept wird firmenintern auch KiK Dynamics 2.1. genannt. Vor allem die neuen Warenträger finden sich erstmals in einer KiK Filiale. Man geht in Floridsdorf weg von den Schütten und hin zu Hochregalen und Regalen. Im ganzen KiK sind die einzelnen Sortimente klar ersichtlich und leicht lesbar gekennzeichnet. Auch im Textilbereich gibt es Neuheiten: man hat sich teilweise für eine hochwertigere Präsentation durch T-Ständer mit Frontalansichten entschieden. Ganz werden die Rundständer allerdings nicht verschwinden.
Helle, offene Räume, breitere Gänge und ein klar strukturiertes Leitsystem sollen den Einkauf komfortabler machen. Das moderne Raumkonzept zielt auf mehr Orientierung, Leichtigkeit und Kundennähe. „Wir zeigen, dass ein modernes Einkaufserlebnis und nachhaltige Produkte nicht teuer sein müssen“, erklärt Krisztina Viola, Geschäftsführerin von KiK Österreich. Nachhaltige Textilien und Haushaltsprodukte sollen künftig eine größere Rolle im Sortiment spielen.
Das Sortiment
Der Anteil zwischen Textil und Nonfood ist nahezu ausgewogen. Innerhalb der saisonalen Sortimente (wie aktuell Weihnachten) kommen neue Themen dazu. Bei den Bestandwaren (Never Out of Stock-Sortimenten) hat KiK die Preisführerschaft.
Im Kassenbereich zeigen schon einzelne Warenpräsentationen die saisonalen Themen als Teaser.
2024/2025 wurden schon mehr als 50 Standorte nach dem neuen Konzept umgebaut, in Floridsdorf konnte man sich mit den einzelnen Elementen aufgrund der verfügbaren Fläche „austoben“. In anderen – kleineren Filialen – kommen teilweise nur einzelne Elemente zum Einsatz.
Online-Handel sehr wichtig
Auch wenn das KiK-Konzept die stationäre Antwort auf asiatische Billig-Plattformen ist – und gleichzeitig mit Qualitäten punktet, liegt eCommerce der Tengelmann-Tochter sehr am Herzen. „Wir bauen beides aus“, so Viola. „Sowohl den stationären Bereich als auch unseren Online-Handel kik.at“. Aufgrund der niedrigen Preise wird allerdings eine minimale Liefergebühr verrechnet. Fakt ist: in der Preisgestaltung ist KiK stark konkurrenzfähig zu asiatischen Anbietern, in der Qualität sowieso, so die Verantwortlichen.
Neben dem Ausbau nachhaltiger Produktlinien investiert das Unternehmen in energieeffiziente Filialkonzepte. Die neue Wiener Filiale soll als Pilotprojekt für weitere Umbauten in Österreich dienen. „Am Spitz“ wurde aufgrund der hohen Kundenfrequenz als einer der ersten Standorte für das neue Konzept ausgewählt. Vermieter ist die Reviva Realtrade Immobilien GmbH, ein langjähriger Partner von KiK.
Expansion mit Verantwortung
Mit über 4.200 Filialen in 14 Ländern und rund 31.000 Beschäftigten zählt KiK zu den größten Textil- und Non-Food-Discountern Europas. In Österreich betreibt das Unternehmen rund 230 Filialen und beschäftigt mehr als 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Großraum Wien sind es 50 Filialen, aber KiK ist in ganz Österreich vertreten.
Im Geschäftsjahr 2023 erzielte KiK einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro. Weitere Filialeröffnungen und Modernisierungen sind geplant, um das neue Konzept landesweit auszurollen.