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ISM 2026 steht in den Startlöchern

ISM 2026 setzt neue Maßstäbe

Die ISM 2026, die vom 1. bis 4. Februar in Köln stattfindet, verzeichnet frühzeitig eine starke Resonanz.

Die ISM 2026 setzt ein halbes Jahr vor ihrem Start neue Maßstäbe: Bereits jetzt übertrifft der Buchungsstand das Endniveau der Vorveranstaltung, Unternehmen aus 71 Ländern haben ihre Teilnahme zugesagt. Neue Aussteller aus Albanien, Bangladesch, Iran und Luxemburg sowie die Rückkehr internationaler Marken wie Morinaga, Walker’s Shortbread und Fazer unterstreichen die globale Relevanz der weltgrößten Messe für Süßwaren und Snacks. Mit 37 Gemeinschaftsständen aus 27 Ländern erreicht die ISM zudem ein Rekordniveau an Internationalität, darunter erstmals zwei Länderpavillons aus der Ukraine und ein neuer Pavillon aus Marokko.

Ein zentrales Highlight ist 2026 die Premiere von ISM Functional Sweets, die im Lab5 in Halle 10.1 funktionale Süßwaren präsentiert – von Vitamin-Bonbons bis zu probiotischen Fruchtgummis. Der neue Themenbereich reflektiert die steigende Nachfrage nach Produkten, die Genuss mit gesundheitlichem Mehrwert verbinden. Gleichzeitig rückt die Start-up Area die Innovationskraft der Branche in den Fokus. Beim ISM Start-up Pitches Award treten acht ausgewählte Jungunternehmen an, um ihre Produktideen auf der Bühne zu präsentieren.

Mit ISM Ingredients erhält die Branche erstmals eine eigenständige Plattform für Rohstoffe und Ingredients. Aufgrund der hohen Nachfrage war das neue Format bereits im Oktober ausgebucht; zusätzliche Flächen werden nun über die ISM bereitgestellt. Global führende Anbieter wie Cargill, Döhler, Exberry by GNT, Brenntag, Capol, Sternenzym, ofi, Calowry sowie Pfeifer & Langen stellen Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor – von kakaofreier Schokolade und multisensorischen Konzepten bis zu pflanzlichen Farblösungen oder neuen Technologien für kalorienreduzierte Süßwaren.

Parallel setzt die ProSweets Cologne 2026 ein klares Zeichen in Richtung nachhaltiger Kreislaufwirtschaft. Vor dem Hintergrund der kommenden EU-Verpackungsverordnung (PPWR) stehen recyclingfähige Materialien, papierbasierte Lösungen und hocheffiziente Verpackungsmaschinen im Mittelpunkt. Produzenten suchen Alternativen zu Verbundmaterialien, optimieren ihre Packmittel und setzen auf modulare, flexible Maschinen, die dünnste Folien ebenso verarbeiten wie neue papierbasierte Materialien. Pick-and-Place-Roboter, innovative Schlauchbeutelmaschinen sowie Lösungen für Monomaterialien zeigen, wie sich die Branche auf strengere regulatorische Vorgaben vorbereitet.

Die PPWR erhöht den Druck zusätzlich: Ab August 2026 gelten neue Regeln, ab 2030 dürfen nur noch nachweislich recyclingfähige oder wiederverwendbare Verpackungen in Verkehr gebracht werden; der Rezyklatanteil muss deutlich steigen. Dies verlangt stärkeres Prozessmonitoring, neue Verpackungskonzepte und digitale Tools für PPWR-konformes Reporting – Themen, die auf der Expert Stage der ProSweets intensiv beleuchtet werden.

Mit ihrem erweiterten Konzept, neuen Ländermärkten und starken Impulsen zu Nachhaltigkeit, Ingredients und funktionalen Produktwelten baut die ISM 2026 ihre Rolle als globale Leitmesse weiter aus – und zeigt, wie sich die Süßwaren- und Snackbranche technologisch, regulatorisch und konsumentennah neu aufstellt.

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geschrieben am

21.11.2025