Inzersdorfer: Traditionsküche im neuen Format
„Wir beschreiten neue Kategorien“, strahlt Maresi-Geschäftsführer Dr. Andreas Nentwich: Österreichische Hausmannskost, aber schneller und flexibler zubereitet: Inzersdorfer startet einen umfassenden Innovationsschub und erschließt mit neuen Verpackungsformaten zusätzliche Convenience-Segmente. Die Traditionsmarke aus dem Hause Maresi erweitert ihr Angebot um Trockenfertiggerichte im Becher und im Beutel sowie um vier pikante Aufstriche in einer neuen 95-g-Dose. Das Ziel ist, vertraute Geschmacksrichtungen in zeitgemäße Produktkonzepte zu übersetzen und damit auch jüngere Konsumenten anzusprechen. „Aber hier gelten auch neue Spielregeln für uns. Wir kommen als langjähriger Marktführer aus dem Segment der klassischen Dose und wagen uns in neue Kategorien vor“, so Nentwich. Dazu kommt, dass das Verständnis für „Traditionsküche in Bechern“ noch fehlt, aber das lässt sich mit dem Maresi-Engagement rasch ändern. „Ich sehe in den Essgewohnheiten der Österreicherinnen eher EVOLUTION als REVOLUTION. Der heutige Konsument ändert sich nicht von heute auf morgen, sondern probiert Neues aus, will „sowohl als auch“, er will national und international, er will Heimat und Ferne“, sagt Andreas Nentwich.
Quantensprung: Klassiker im Becher und Beutel
Mit den Trockenfertiggerichten im Becher steigt Inzersdorfer in eine Kategorie ein, die bislang stark von internationalen Instantgerichten geprägt ist. Die vier neuen Sorten Linsen mit Speck, Nudeln in Gulaschsaft, Reisfleisch und Schinkennudeln setzen bewusst auf österreichische Rezeptideen. Für die Zubereitung genügt heißes Wasser, nach kurzer Wartezeit ist die Mahlzeit fertig. Die Produkte eignen sich damit für unterschiedliche Konsumanlässe – von der Mittagspause über das Homeoffice bis zum Essen an der Universität oder unterwegs. Besonders bei Linsen mit Speck und Reisfleisch handelt es sich um Rezepturen, mit denen die Marke neue Akzente im Bechersegment setzen will.
Ergänzend kommen unter der Marke „Inzersdorfer Schneller Teller“ Trockenfertiggerichte im Beutel auf den Markt. Kaiserschmarrn, Krautfleckerl und Nudeln in Gulaschsaft bringen drei bekannte Gerichte in XXL Portionsgröße. Die Zubereitung erfolgt durch Vermengen mit Wasser und anschließendes Erwärmen in der Mikrowelle. Beide Produktlinien sind ungekühlt haltbar und verbinden damit einfache Zubereitung mit praktischer Vorratshaltung. Die Bechergerichte werden in Shelf-Ready-Kartons zu acht Stück, die Beutelgerichte in Zehner-Trays geliefert.
„Die Kategorie der Trockenfertiggerichte im Becher wächst seit Jahren und wird vor allem von jüngeren Konsumentinnen und Konsumenten nachgefragt“, erklärt Andreas Nentwich, Geschäftsführer der Maresi Austria GmbH. Mit den Neuheiten wolle das Unternehmen bekannte österreichische Lieblingsgerichte in ein Format bringen, das zu einem schnellen und flexiblen Lebensstil passe. Die Platzierungs-Empfehlung ist jedenfalls eine Eingliederung in das Trockenfertiggerichte-Regal. „Hier sehen wir Parallelen zu Inzerdsorfer Pure Beef, das ebenso in der Kategorie Sugo zu finden ist. Mit dem Einstieg in die neuen Kategorien und der damit einhergehenden Erschließung neuer Konsumentengruppen erwartet sich Nentwich eine signifikante Ausweitung des Umsatzes für Inzersdorfer analog zu Pure Beef, das bei Fleischsugos aktuell einen Marktanteil von 7,3% hält (Quelle: NIQ Marktanteil Umsatz in % LH inkl. HL MAT KW 36 2026). Das peilen wir auch bei den Bechern an“, so Nentwich. Pure Beef ist der beste Beweis dafür, dass Inzersdorfer auch andere Kategorien erfolgreich besetzt, solange die Produkte zum Markenkern passen.
Neue Dose für pikante Aufstriche
Auch im Aufstrichsortiment setzt Inzersdorfer auf eine zusätzliche Verpackungsvariante. Ende August führte die Marke erstmals eine 95-g-Dose mit leicht abziehbarem Easy-Peel-Deckel ein. Sie ergänzt die bestehenden Größen mit 80 g und 125 g und soll mehr Flexibilität für unterschiedliche Konsumanlässe bieten. Die vier Sorten Extrawurstaufstrich, Paprikahendlaufstrich, Leberkäseaufstrich und Grillhendlaufstrich greifen vertraute österreichische Geschmacksrichtungen auf. Wie bei allen Inzersdorfer-Aufstrichen stammen die verwendeten Fleischzutaten aus Österreich. Die Produkte sind ungekühlt lagerfähig und eignen sich damit auch für den Vorratsschrank, das Büro oder unterwegs.
Die Marktforschungsergebnisse sprechen für das Konzept: Laut Innocheck Marketagent vom Dezember 2025 beurteilten 73 Prozent der Befragten die neue 95-g-Variante als ansprechend. Zudem wurde ein starker Fit zur Marke bestätigt. In der Warengruppe der ungekühlt angebotenen pikanten Brotaufstriche hält Inzersdorfer einen Umsatzmarktanteil von 12,2 Prozent (NielsenIQ, Lebensmitteleinzelhandel inklusive Hofer und Lidl, rollierendes Jahr bis Kalenderwoche 52/2025). Die neuen Aufstriche haben eine Restlaufzeit von sechs Monaten und werden in Shelf-Ready-Kartons zu je zehn Stück geliefert.
Markenstärke als Basis für Innovation
Die neuen Formate bauen auf einer etablierten Marktposition auf. Inzersdorfer blickt auf eine mehr als 150-jährige Geschichte zurück und ist nach eigenen Angaben seit Jahrzehnten Marktführer bei Fertiggerichten. Laut NielsenIQ lag der Umsatzmarktanteil bei ungekühlten Nassfertiggerichten im Lebensmitteleinzelhandel inklusive Hofer und Lidl im rollierenden Jahr bis Kalenderwoche 52/2025 bei 52,7 Prozent. Das Sortiment umfasst rund 80 Artikel in den Warengruppen Fertiggerichte, Suppen, Aufstriche und Sugo.
Mit dem Ausbau des Trockenfertiggerichte-Segments und der neuen Aufstrichdose erweitert die Marke ihr Angebot über die klassischen Konservengerichte hinaus. Der Markenkern bleibt dabei österreichische Hausmannskost, kombiniert mit unkomplizierter Zubereitung und ungekühlter Lagerfähigkeit. Das eröffnet zusätzliche Verwendungsanlässe, ohne die vertrauten Geschmackswelten aufzugeben.
Begleitende Kommunikation
Für die Markteinführung setzt Maresi auf eine Kombination aus Online-Werbung, Kooperationen mit österreichischen Influencern, Produktsamplings und einer österreichweiten Cashback-Aktion. Die neuen Produkte werden außerdem in eine umfassendere Brand-Experience-Kampagne eingebunden. Anlässlich des Nationalfeiertages hat sich die Marke unter dem Titel „Mission: Schmankerl“ mit einem starken Event vor dem Wiener MuseumsQuartier inszeniert.
Damit verfolgt Inzersdorfer eine doppelte Strategie: Die Marke nutzt ihre Bekanntheit bei bestehenden Käufern und versucht zugleich, über neue Formate jüngere Konsumenten und zusätzliche Konsumanlässe zu erschließen. Entscheidend wird sein, ob sich die österreichischen Rezeptklassiker in den neuen Convenience-Segmenten dauerhaft neben den etablierten internationalen Angeboten behaupten können.