Hofer: Selbstbedienungskassen in den Filialen
Hofer erweitert sein Kassenangebot in Österreich. Bis Ende 2027 sollen mehr als 170 Filialen mit Selbstbedienungskassen ausgestattet werden. Der Rollout hat bereits begonnen. Das neue Angebot richtet sich vor allem an Kunden mit wenigen Artikeln, die ihren Einkauf rasch abschließen möchten. An den SB-Kassen können Kunden ihre Waren selbst scannen und bezahlen. Loses Obst und Gemüse sowie Gebäck aus der Hofer Backbox lassen sich direkt am Bildschirm auswählen. Bei Bedarf stehen Mitarbeiter zur Unterstützung bereit. Die klassischen, personell besetzten Kassen bleiben weiterhin bestehen. Kunden können damit zwischen beiden Bezahlmöglichkeiten wählen.
Wahlfreiheit als entscheidender Faktor
Dass Selbstbedienungskassen zunehmend genutzt werden, zeigt der aktuelle „Consumer Check: So kauft Österreich“ des Handelsverbandes in Kooperation mit Thalia. Laut der repräsentativen Studie nutzen 47 Prozent der Bevölkerung SB-Kassen gerne. Besonders verbreitet ist das Angebot bei jüngeren Konsumenten: 82 Prozent der Generation Z und 67 Prozent der Millennials greifen bevorzugt zur SB-Kassa. Als wichtigsten Vorteil nennen 36 Prozent der Befragten die Zeitersparnis. Weitere Pluspunkte sind das selbstbestimmte Scantempo und der kontaktlose Bezahlvorgang. Im Branchenvergleich liegt der Lebensmittelhandel bei der Nutzung von SB-Kassen vorne: 31 Prozent der Konsumenten nutzen sie dort häufig.
Mit dem Ausbau auf mehr als 170 Filialen bis Ende 2027 ergänzt Hofer sein bestehendes Kassenangebot um eine zusätzliche Option für den schnellen Einkauf. Der Diskonter betreibt in Österreich rund 540 Filialen und beschäftigt mehr als 12.000 Mitarbeiter.