Hofer expandiert Logstikstruktur
Mit neuen Logistikstandorten in Ober- und Niederösterreich erweitert Hofer seine Infrastruktur und investiert in effizientere Lieferketten. Ziel sind ein noch frischeres Obst- und Gemüseangebot, schnellere Warenströme sowie langfristig günstigere Preise für die Kunden.
Der Lebensmitteldiskonter investiert in den Ausbau seiner Logistikstruktur und setzt damit auf eine effizientere Versorgung des österreichischen Marktes. In Pinsdorf (Oberösterreich) entsteht ein neues Logistikzentrum für Obst und Gemüse, während das bestehende Logistikzentrum in Trumau (Niederösterreich) erweitert wird. Beide Standorte sollen künftig als zentrale Drehscheiben für das Frischesortiment dienen und mit modernster, teilweise automatisierter Technologie ausgestattet werden.
In Pinsdorf wird dafür ein bestehendes Gebäude adaptiert. Das Projekt befindet sich derzeit in der Planungsphase, der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen, die Fertigstellung für 2028. Ein Jahr später folgt die Erweiterung des Standorts Trumau um ein weiteres Obst- und Gemüse-Logistikzentrum.
Antwort auf Kundennachfragen
Mit den Investitionen reagiert Hofer auf die steigende Kundennachfrage und will eine noch schnellere Warendrehung sowie ein frischeres Sortiment sicherstellen. Gleichzeitig sollen die effizienteren Abläufe entlang der Lieferkette dazu beitragen, auch künftig günstige Preise anbieten zu können. „Mit dieser Weichenstellung setzt Hofer einen weiteren Schritt in die Zukunft für noch mehr Frische“, erklärt Alexander Hengst, Geschäftsführer National Supply Chain Management AT bei Hofer.
Darüber hinaus versteht das Unternehmen die Investitionen als Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Österreich und insbesondere zu Oberösterreich. Der neue Standort in Pinsdorf soll auch zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Hofer betreibt aktuell in Österreich rund 540 Filialen und beschäftigt mehr als 12.000 Mitarbeiter. Rund 90 Prozent des Sortiments entfallen auf Eigenmarken, die das Preis-Leistungs-Versprechen des Unternehmens unterstützen.