Höllinger: AF-Alternativen am Vormarsch
Eine aktuelle Umfrage von Höllinger in Kooperation mit TQS Consulting zeigt einen deutlichen Wandel im Umgang mit Alkohol: Zwar ist dieser bei gesellschaftlichen Anlässen weiterhin fest verankert, gleichzeitig wächst das Bedürfnis nach bewussterem Konsum – begleitet von anhaltendem sozialen Druck.
So berichten 57 Prozent der Befragten, dass sie sich bereits dafür rechtfertigen mussten, keinen Alkohol zu trinken. Dieser Rechtfertigungsdruck entsteht vor allem im Freundeskreis (39 Prozent), aber auch in männlich geprägten Umfeldern (25 Prozent) sowie gegenüber Kolleg:innen (22 Prozent). Besonders ausgeprägt ist er bei Feiern und Events (35 Prozent) sowie beim Ausgehen in Bars und Clubs (34 Prozent). Die Ergebnisse verdeutlichen ein Spannungsfeld zwischen individueller Konsumentscheidung und gesellschaftlichen Erwartungshaltungen.
Parallel dazu gewinnen alkoholfreie Alternativen deutlich an Relevanz. 64 Prozent der Befragten geben an, dass diese den Verzicht in sozialen Situationen erleichtern, 62 Prozent sehen darin zudem eine positive Signalwirkung. Als zentrale Motive für alkoholfreie Getränke nennen die Konsument:innen vor allem den Wunsch nach Leistungsfähigkeit am nächsten Tag (38 Prozent) sowie eine generelle Reduktion des Alkoholkonsums oder situative Verantwortung (jeweils 37 Prozent).
Höllinger: Afterwork-Format
Vor diesem Hintergrund positionieren sich alkoholfreie Angebote zunehmend als integrativer Bestandteil moderner Event- und Gastronomiekonzepte. Höllinger griff diesen Trend gemeinsam mit dem Palais Auersperg auf: Im Rahmen eines Afterwork-Formats wurde erstmals eine eigene alkoholfreie Bar in ein bestehendes Veranstaltungskonzept integriert. Ziel ist es, alkoholfreie Alternativen aus der Nische zu holen und als selbstverständliche Option im gesellschaftlichen Kontext zu etablieren. Die Ergebnisse unterstreichen damit nicht nur einen kulturellen Wandel im Konsumverhalten, sondern auch wachsende Marktpotenziale für alkoholfreie Getränke im Handel und in der Gastronomie.