Henkell feiert 170 Jahre
Henkell feiert 2026 sein 170-jähriges Bestehen. Was 1856 mit der Schaumweinproduktion nach französischem Vorbild durch Firmengründer Adam Henkell begann, entwickelte sich zu einer international etablierten Marke. Produziert wird bis heute am Stammsitz in Wiesbaden. Die Verbindung französischer Cuvee-Kunst mit deutscher Handwerkstradition prägt die Marke seit ihren Anfängen.
Henkell in Österreich
In Österreich ist Henkell mit einem mengenmäßigen Marktanteil von 15,7 Prozent die meistgekaufte Sektmarke (Nielsen 2025). „170 Jahre sind für uns nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern vor allem ein Zeichen für die Erfahrung, die hinter jeder Flasche steckt“, sagt Philipp Gattermayer, Geschäftsführer von Henkell Freixenet Austria. Die Marke habe sich stets weiterentwickelt – von der Einführung des Piccolos bis zu alkoholfreien Produkten.
Tatsächlich zählt die 1935 von Karl Henkell eingeführte 200-ml-Flasche zu den frühen Innovationen des Unternehmens. Die Bezeichnung „Piccolo“ wurde damals geschützt und ist heute weit über die Marke hinaus ein gängiger Begriff für das Sekt-Kleinformat. Auch das Sortiment wurde kontinuierlich erweitert. Neben Henkell Trocken, Brut, Halbtrocken, Blanc de Blancs und Rosé gehört mittlerweile Henkell 0,0 zum Angebot. Auf die alkoholfreie Variante entfallen laut Unternehmen bereits acht Prozent des gesamten Henkell-Absatzes. Henkell 0,0 wurde 2026 beim Mundus Vini Non-Alcoholic Award mit Gold ausgezeichnet.
2025 erhielt die gesamte Henkell-Linie ein neues Verpackungsdesign. Die rote Schleife und die Lilie als Markenelemente blieben erhalten und wurden modernisiert. Zum Jubiläum und zur bevorstehenden Schaumwein-Hochsaison ist seit Oktober außerdem die Festive Edition „Chandelier“ wieder erhältlich. Die Sonderedition basiert auf Henkell Trocken und setzt auf ein gold-weißes Flaschendesign.