Freeport: weit mehr als ein Ausflugsziel
Das Freeport Fashion- und Designer-Outlet Center positioniert sich seit mehr als zwei Jahrzehnten als etablierte Shopping-Destination an der österreichisch-tschechischen Grenze. Das Center ist ganzjährig – auch an Sonn- und Feiertagen bis 21:00 Uhr – geöffnet und von Wien aus in rund 45 Minuten mit dem Auto erreichbar. Mit diesen Merkmalen sind bereits wesentliche USPs festgehalten: Nähe zu Wien und 70 Verkaufstage mehr als ein österreichisches Shopping-Center. Bereits heute stammen an den Wochenenden und Feiertagen 70% der Kunden aus Österreich. „Aber das ist längst nicht alles“, weiß Freeport-Geschäftsführer Thomas Seikmann. „Bei uns im Freeport Fashion- und Designer-Outlet Center kann man mit Euro zahlen und die Mitarbeiter sprechen in den allermeisten Fällen auch deutsch“, so der Geschäftsführer.
Und nicht zuletzt: der Mix an Geschäften ist sehr gut aufgestellt.
Ein guter Mix
Auf einer Verkaufsfläche von 25.000 m² vereint Freeport rund 80 internationale Marken-Shops mit etwa 250 Top-Brands. Ergänzt wird das Angebot durch ein wettergeschütztes Ambiente sowie ein breit gefächertes Gastronomiekonzept. Mit Starbucks, KFC, Running Sushi, Burger King oder Pizzeria trifft Freeports Gastronomie den Gaumen der Besucher.
„Wir haben uns damals, als das Freeport 2015 von zwei österreichischen Immobilien-Managern übernommen wurde, das Cesars Palace Einkaufszentrum in Las Vegas zum Vorbild genommen. Mit einem faszinierenden künstlichen Himmel wird das Shoppen und Genießen zum Erlebnis“, so Seikmann. Damit zählt der Standort zu den konstant nachgefragten Retail-Formaten im grenzüberschreitenden Einkaufstourismus.
Rückblick 2025
Das Geschäftsjahr 2025 stellt für Freeport einen weiteren Meilenstein in der Unternehmensentwicklung dar. Sowohl Umsatz als auch Besucherfrequenz konnten im Jahresvergleich um rund drei Prozent gesteigert werden. Damit entwickelte sich das Outlet-Center über dem Branchendurchschnitt – sowohl im tschechischen als auch im österreichischen Modemarkt, der im selben Zeitraum von Konsumzurückhaltung und herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt war.
„Diese Entwicklung bestätigt die Stärke unseres Standorts und unseres Markenmixes“, betont Thomas Seikmann. Trotz eines insgesamt verhaltenen Marktumfelds gelang es Freeport, seine Position als führende Shopping-Destination in der Grenzregion weiter auszubauen und zusätzliche Kaufkraft zu binden. „Für viele Besucher ist unsere Destination quasi wie ein Ausflugsziel“.
Ein zentrales Highlight des Jahres war die Eröffnung des neuen Luxus-Multibrand-Stores „Amore Mio“. Mit internationalen Labels wie Versace, Philipp Plein und Moschino erweitert das Konzept gezielt das Premiumsegment im Center. Freeport ist weiters sehr stark im Sportbereich (Nike Clearance Store, Addidas, Skechers,…) und bei Casuals. „Verbessern können wir uns noch bei Händlern von Unterwäsche und Schuhen“, so der Geschäftsführer.
Auch infrastrukturell ergaben sich im Berichtsjahr spürbare Verbesserungen. Die in der Vergangenheit als belastend wahrgenommene Grenzsituation konnte deutlich entschärft werden: Statt regelmäßiger Kontrollen kommt es nun nur noch vereinzelt zu Überprüfungen. Die zuvor häufigen Staus gehören damit weitgehend der Vergangenheit an, was die Erreichbarkeit des Centers nachhaltig verbessert, und seine internationale Wettbewerbsfähigkeit stärkt.
Ausblick 2026
Für das Jahr 2026 zeichnet sich eine Fortsetzung des Wachstumskurses ab. Die ersten drei Monate brachten +10% im Umsatz lassen ein gutes Jahr erwarten. Erklärtes Ziel ist es, Freeport im Wiener Raum noch bekannter zu machen. Bereits fixiert ist die Ansiedlung von drei neuen Top-Mietern. Parallel dazu wird auch der Eventbereich strategisch weiterentwickelt. Formate wie der „Night Run“ oder das Burger Festival sollen künftig verstärkt zur Frequenzsteigerung beitragen und das Center zusätzlich als Erlebnisdestination positionieren.