Essity: Investition in den Standort Österreich
Essity setzte auch 2025 mit umfassenden Investitionen in Höhe von 10 Millionen Euro ein klares Zeichen für die Zukunft des Standorts Ortmann. „Mit unseren Investitionen sichern wir nicht nur die kontinuierliche Versorgung unserer Kunden, sondern schaffen auch die Basis für zukünftige Produktverbesserungen", erklärt Andreas Greiner, Geschäftsführer von Essity Austria das umfangreiche Investitionspaket in zukunftsweisende Maßnahmen.
Neue Schneckenpresse sichert Produktionsstabilität
Anfang November wurde eine neue Schneckenpresse zur Faserschlamm-Behandlung in Betrieb genommen. Diese Investition von 3,7 Millionen Euro war notwendig geworden, da die bisherige Anlage bereits seit 1997 im Einsatz ist und ihre technische Lebensdauer überschritten hat. Um das damit verbundene Ausfallrisiko zu eliminieren und die zuverlässige Belieferung der Kund*innen auch weiterhin sicherzustellen, wurde eine zweite Schneckenpresse installiert. Dadurch ist selbst bei technischen Störungen eine unterbrechungsfreie Produktion gewährleistet. Da im bestehenden Gebäude kein Platz mehr vorhanden war, wurde dafür auch ein weiteres modernes Gebäude errichtet, das den aktuellen Anforderungen an nachhaltige Infrastruktur entspricht.
Modernisierung der Papiermaschine PM4 für höhere Produktqualität
Parallel dazu investierte Essity eine Million Euro in die gezielte Verbesserung der Papiermaschine PM4. Durch die umfassende Modernisierung der Bahnführung und die Installation einer Hochdruck-Wasserstrahlschneidetechnik der Papierbahn erfolgt der Rollenwechsel nun noch effizienter bei gleichzeitiger Steigerung der Papierqualität. Diese Maßnahme schafft die Grundlage für noch weichere und hochwertigere Tissue-Produkte und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit bekannter Marken wie Zewa Deluxe, Zewa Comfort und Cosy.
Energieversorgung: 5,4 Millionen Euro für Turbinen-Erneuerung
Der routinemäßige Austausch der Turbinen ist Teil der kontinuierlichen Instandhaltungs- und Nachhaltigkeitsstrategie von Essity und stärkt die Effizienz und Zuverlässigkeit der Energieerzeugung am Standort. Ein Drittel der geplanten Investition von 5,4 Mio. Euro wird noch in diesem Jahr realisiert. Damit wird ein wichtiger Grundstein für die Modernisierung gelegt. Der verbleibende Teil folgt im ersten Halbjahr 2026.