efko: Naturprodukte mit 💚
Das Arbeiten und Verarbeiten von frischen Obst- und Gemüsesorten verlangen nach einem feinfühligen Umgang mit der Natur, nach einem partnerschaftlichen Umgang mit den Produzenten (Bauern), aber auch nach einem klaren, modernen wirtschaftlichen Umgang mit den Kunden. efko – Marktführer bei Gemüse im Glas in Österreich – erfüllt diese Kriterien seit Jahrzehnten. Mit ein Grund für den Erfolg ist das genaue „Hinschauen“ auf aktuelle Themen und ein darauf mit Bedacht Reagieren.

Thomas Krahofer, der gemeinsam mit Bernhard Stöhr MBA die efko Geschäftsführung innehat: „Die erste Herausforderung liegt in der ‚Natur der Sache‘, denn Obst und Gemüse ist jedes Jahr anders. So war 2024 die Ernte der Roten Rüben und des Krauts schwierig, heuer die Gurkerlernte, eines unserer wichtigsten Produkte.“ 70 Sorten werden insgesamt jährlich zu 83.000 Tonnen verarbeitet. Das Unternehmen erzielte 2024 einen Umsatz von knapp 194 Mio. Euro und beschäftigt rund 670 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Konsumenten verlangen nach efko-Qualität
Die aktuell größte Herausforderung sind jedoch die Preisanstiege in der vorgelagerten Produktion. Diese an die Kunden weiterzugeben ist jedes Mal eine sportliche Angelegenheit. „Man muss aber bei den Verhandlungen konsequent bleiben, denn auf der einen Seite müssen die Bauern leben können und auf der anderen Seite wollen die Konsumenten eine gleichbleibende hohe Qualität“, so Krahofer.
Würde man hinsichtlich der Rezepturen Veränderungen vornehmen, sind die Konsumenten nicht erfreut. Der Schnelldreher im Sauergemüse-Sortiment ist und bleibt ein Fixstarter für einen Großteil der österreichischen Verbraucher, was auch die gestützte Markenbekanntheit von rund 94% ausmacht. „Stammkundenschaft wollen und dürfen wir nicht enttäuschen“, sagt Thomas Krahofer. „Sie schätzen nicht nur die Frische – die Gurkerl kommen innerhalb von 24 Stunden nach der Ernte ins Glas – sondern auch den besonderen Aufguss“.
Neuer Auftritt mit Herz
Die Belebung des Sauergemüse-Regals im Lebensmittelhandel liegt efko am Herzen – so wie viele andere Dinge im Umgang mit den Produkten. Das Herz ist ein zentrales Element des Unternehmens und findet sich nun auch im Redesign der Verpackungen wieder. Die Kernzielgruppe erkennt zentral das neue „Herz“ auf den Packungen und eingebettet darin, das Eferdinger Becken – das Hauptanbaugebiet für efko-Produkte. „Die Verpackungen wirken nun einerseits klarer und aufgeräumter im Design, vermitteln zugleich aber mehr Emotion“, so Markus Luftensteiner, Marketingleiter bei efko. Für die Blockbildung in den Regalen des Lebensmittelhandels ist der neue Auftritt besonders positiv zu sehen, da die Kernfarbe Grün nun mehr dominiert. efko wird mit dem Herz einmal mehr zu einer „Love-Brand“. Die neuen Designs fließen sukzessive in die Regale des Lebensmittelhandels ein.
efko blickt in die Zukunft
Das Jahr 2025 verlief bisher für das Unternehmen gut, aktuell trüben sich die wirtschaftlichen Entwicklungen ein. Eine Feinjustierung der Strategie ist daher immer von Nöten. An den Säulen der vier Produktgruppen wird nicht gerüttelt: Haltbare Convenience, Frische Convenience, Frischgemüse und Squeezer sind die großen Themen. Allerdings wird sich das Unternehmen auch mehr dem Export widmen, da die Herausforderungen in Österreich immer härter werden und efko-Produkte im Ausland mancherorts mehr geschätzt werden als im Inland. Derzeit macht der Export-Anteil der efko-Gruppe rund 10% aus. Der Plan ist eine Verdoppelung.
Auch in Innovationen wird efko investieren: neue Technologien in der Produktion und auch bei Verpackungen (wie etwa Monoverpackung) sind in Arbeit. Und auch das Rohstoff-Projekt, das bei Vitana angesiedelt ist und sich mit „Baby Leaf-Salaten“ beschäftigt, zeigt gute Erfolge in der Umsetzung. Für die nächsten Jahre wünscht man sich bei efko politische Unterstützung für ein österreichisches Unternehmen, um den Standort so aufrecht zu erhalten, wie es bisher war.