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Auch in einem herausfordernden Erntejahr setzt efko auf heimische Rohwaren und sichert die geplanten Produktionsmengen.

efko hält an heimischen Rohwaren fest

Hitze und Schädlingsdruck haben die Erträge bei Kartoffeln und weiteren Gemüsearten deutlich reduziert. efko setzt dennoch weiter auf Rohwaren aus Österreich, die Beschaffung ist aber deutlich aufwendiger.

Die außergewöhnlich trockene und heiße Saison hat die heimische Gemüseernte stark getroffen. Besonders angespannt ist die Lage bei Kartoffeln: Kleinere Knollen, Fraßschäden und höherer Sortieraufwand verringern den Anteil der vermarktungsfähigen Ware zusätzlich. Auch bei Weiß- und Rotkraut sowie bei Wurzelgemüse wie Roten Rüben, Karotten und Sellerie liegen die verfügbaren Mengen unter der ursprünglichen Planung.

efko will die geplanten Produktionsmengen dennoch sichern und bleibt bei Rohwaren aus heimischem Anbau. Möglich machen sollen das eine breitere Beschaffung und das über Jahre gewachsene Lieferantennetzwerk. „Die diesjährige Ernte zeigt sehr deutlich, dass eine Versorgung mit heimischen Lebensmitteln keine Selbstverständlichkeit ist“, betont efko-Geschäftsführer Thomas Krahofer. Man stehe gerade in einem schwierigen Jahr zu den österreichischen Partnerbetrieben. Die efko Unternehmensgruppe verarbeitet jährlich rund 90.000 Tonnen von 70 Obst- und Gemüsesorten.

Neben den Ernteausfällen belasten steigende Kosten für Energie, Personal und Verarbeitung die Branche. Krahofer verweist auf die Verletzlichkeit regionaler Wertschöpfungsketten: Fallen Verarbeitungskapazitäten und verlässliche Abnehmer weg, gehen Landwirtschaftsbetrieben nicht nur Absatzmöglichkeiten verloren, auch Know-how, Investitionen und Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Da Wetterextreme den Gemüseanbau weiter fordern werden und die Verarbeiter zugleich im internationalen Wettbewerb bestehen müssen, seien faire Bedingungen und Preise entlang der gesamten Kette Voraussetzung für Versorgungssicherheit. Er ruft Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel, Politik und Gesellschaft zum Schulterschluss auf.

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geschrieben am

16.10.2026