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Obst und Gemüse sind ein kostbares Gut, aber leider auch schnell verderblich und transportempfindlich. Wie der Elektronische Datenaustausch (EDI) den Prozess beschleunigt um frische Lebensmittel rechtzeitig in die Regale zu bringen.

EDI beschleunigt Frische im Regal

Wie der Elektronische Datenaustausch (EDI) den Prozess beschleunigt um frische Lebensmittel rechtzeitig in die Regale zu bringen.

Obst und Gemüse sind ein kostbares Gut, aber leider auch schnell verderblich und transportempfindlich. Jedes Jahr erreichen rund 140.000 Tonnen Äpfel und 1,1 Millionen Tonnen Gemüse erntefrisch die Supermärkte – ein logistisches Meisterwerk, das Expert:innen entlang der gesamten Lieferkette erfordert. Nach der Ernte durch Landwirte folgt die Sortierung, bevor Transporteure die verderblichen Güter zeitkritisch zu Großhändlern und Filialen bringen. Der Schlüssel zum Erfolg: ein schneller, zuverlässiger Elektronischer Datenaustausch (EDI) zwischen allen Beteiligten.

Die Digitalisierung der Lieferkette hat den Übergang von papierbasierten Lieferscheinen und Rechnungen zu standardisierten, automatisierten und echtzeitfähigen Prozessen ermöglicht. Besonders für KMU ist eine Analyse und Digitalisierung der Logistikabläufe essenziell, da steigende Auftragsvolumina manuelle Abwicklungen sonst unkalkulierbar teuer oder personalengpassbedingt unmöglich machen würden. Digitale Systeme sparen Zeit, Papier und reduzieren Fehler bei der Erfassung von Bestell- und Lieferdaten erheblich.

EDITEL als EDI-Spezialist bietet maßgeschneiderte Lösungen für Obst- und Gemüseproduzenten, unabhängig von deren EDI-Reifegrad. Für kleinere Betriebe ohne eigenes Warenwirtschaftssystem (ERP) ist Web-EDI der ideale Einstieg: browserbasiert, ohne Installation, ermöglicht es den kostengünstigen Austausch von Bestellungen, Lieferscheinen und Rechnungen – und erfüllt die Anforderungen großer Handelsketten im Order-to-Cash-Prozess.

Große Ketten wie Spar, Rewe oder Metro integrieren Web-EDI in Lieferantenportale, die direkt ans Warenwirtschaftssystem andocken. Bestellungen werden automatisiert übermittelt, lesbar formatiert und mit Folgedokumenten wie Bestätigungen oder Rechnungen abgeglichen, bevor sie nahtlos ins Handelssystem eingespielt werden. So entsteht ein vollautomatisierter, sicherer Beschaffungsprozess.

Beispiele wie Dorfinger, Niederösterreichs größter Produzent von Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch, zeigen den logischen Wechsel: Nach Expansion und ERP-Einführung migrierte das Unternehmen mit Hilfe von EDITEL und activeIT von Web-EDI zu einer voll integrierten Lösung, die auch bei hohem Belegvolumen effizient bleibt. Ähnlich bei Tomatenproduzent Zeiler, bekannt für die Cherrytomate „Fruchtige Frieda“: Innerhalb eines Monats integrierten EDITEL und activeIT EDI ins bestehende ERP und richteten die Anbindung an Hofer KG ein – nun läuft die gesamte Kommunikation mit dem Partner digital von Bestellung bis Rechnung, passend zum internationalen Wachstum mit Standorten in Österreich und Ungarn.

Zentrale Rolle spielt EDITELs Datendrehscheibe eXite®, die Produzenten mit europäischen Handelskonzernen vernetzt. Sie sichert standardisierte, schnelle und sichere Dokumentenaustausche für Obst, Gemüse oder Konserven – basierend auf jahrzehntelanger Expertise zu Einzelhandelsanforderungen. In einem Logistik-Zeitfenster unter 24 Stunden für frische Ware wird Zeit buchstäblich zu Geld: Mit passenden EDI-Lösungen meistern Unternehmen aller Größen die Digitalisierung und stellen heimische Produkte zukunftssicher in die Regale.

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geschrieben am

27.02.2026