dm setzt auf Sprachübersetzer
Ob bei Fragen zu einer Gesichtscreme oder bei Informationen zum Fotoservice: Gute Beratung soll bei dm drogerie markt nicht an der Sprache scheitern. Deshalb setzt dm in seinen Märkten seit August 2025 auf einen von dmTECH selbst entwickelten Sprachübersetzer mit einer generativen KI. Die viel genutzte Anwendung unterstützt dm Mitarbeitende dabei, sich mit Kundinnen und Kunden in 31 Sprachen zu verständigen. „Wir möchten die Bedürfnisse unserer Kunden veredeln und sie bestmöglich beraten – egal, welche Sprache sie sprechen“, erklärt dm Geschäftsführer Andreas Haidinger die Motivation hinter der Anwendung.
Die Anwendung läuft auf Smartphones, die von den Mitarbeitenden in den Märkten genutzt werden. Der Kunde und der Mitarbeitende können das Display gleichzeitig einsehen. Auf der jeweiligen Seite wird das Gesprochene direkt in der gewünschten Sprache als übersetzter Text angezeigt. So können Fragen und Anliegen einfach, verständlich und im persönlichen Kontakt geklärt werden – auch dann, wenn keine gemeinsame Sprache vorhanden ist.
Von Grenzfilialen zur internationalen Lösung
Die ersten Tests fanden im Herbst 2023 in deutschen Märkten in Grenzregionen statt, um die Kunden aus Nachbarländern wie Frankreich oder Polen besser beraten zu können. Aufgrund des guten Feedbacks der Mitarbeitenden in den Märkten hat dm den Sprachübersetzer weiterentwickelt und mittlerweile in allen 14 dm Ländern ausgerollt. Bisher sind 31 Sprachen verfügbar: Albanisch, Arabisch, Bosnisch, Bulgarisch, Chinesisch, Deutsch, Englisch, Estnisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Kroatisch, Mazedonisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Serbisch, Slowakisch, Slowenisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ukrainisch und Ungarisch.
Auch bei der Beratung hörgeschädigter Menschen kann die App unterstützen, in dem sie das gesprochene Wort als gleichlautenden Text ohne Übersetzung anzeigt.