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v.l.n.r. Eva Paschinger (BIPA Gewerberechtliche Geschäftsführung Medizinprodukte & Category), Margit Reisinger (BIPA Geschäftsführerin), Dr. Eva-Maria Schmidt (Österreichisches Institut für Familienforschung an der Universität Wien), Christiana Krivan “Christl Clear” (Influencerin, Podcasterin, Autorin und Unternehmerin)

BIPA: Mental Load Studie

Eine repräsentative Studie zeigt, dass Mental Load in Österreich überwiegend von Frauen getragen wird. Die Untersuchung macht die Auswirkungen auf Familie, Beruf und Gesundheit messbar. Parallel erweitert BIPA das BI-LIFE-Sortiment um zwei neue Nahrungsergänzungsmittel.

Frauen übernehmen in österreichischen Haushalten nach wie vor den Großteil der organisatorischen und emotionalen Verantwortung. Das ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Studie von BIPA, die gemeinsam mit dem Österreichischen Institut für Familienforschung (ÖIF) der Universität Wien durchgeführt wurde. Für die im Mai 2026 erhobene Online-Befragung wurden 1.579 Personen im Alter von 16 bis 75 Jahren befragt.

Margit Reisinger ist seit seit Mitte Februar 2026 in der BIPA-Geschäftsführung und zuständig für Ware, Marktforschung, CRM, aber auch OTC. Für sie ist das Thema „Mental Lord“ in zweierlei Hinsicht wichtig: Für Kundinnen, die erkennen, dass BIPA auch da ist für all das, was das Leben so bringt: für die Schönheit, aber auch für herausfordernde Dinge im Leben. Aber auch für die große Anzahl an Mitarbeiterinnen, die bei BIPA in allen Unternehmenshierarchien arbeiten. Sie sollen alle wissen, dass es auch die unsichtbaren Dinge sind, die BIPA thematisiert.
Mitarbeiterinnen bei BIPA werden unterstützt mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, speziellen Employee-Programmen, Kinderbetreuung und Frauennetzwerken. 

Die Ergebnisse zeigen, dass traditionelle Rollenbilder weiterhin stark verankert sind. 73 Prozent der Frauen und 70 Prozent der Männer sind überzeugt, dass Frauen besser Geburtstage und besondere Anlässe organisieren können. 69 Prozent der Frauen und 64 Prozent der Männer sehen Frauen zudem stärker für die Koordination des Familienalltags verantwortlich. Umgekehrt halten knapp 70 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen Männer für besser geeignet, Reparaturen und technische Aufgaben zu übernehmen. Die Studie macht Ergebnisse messbar und sichtbar - dann kann man auch über die Themen reden. 

Deutliche Unterschiede bei Care-Arbeit

Die Studie weist erhebliche Unterschiede bei der Verteilung der Care-Arbeit aus. So organisieren 53 Prozent der Frauen Arzttermine für Kinder oder Angehörige überwiegend selbst, bei Männern sind es 19 Prozent. 61 Prozent der Frauen geben an, im Haushalt hauptsächlich zu erkennen, was erledigt werden muss, gegenüber 23 Prozent der Männer. Für Sauberkeit und Ordnung tragen 42 Prozent der Frauen, aber nur 16 Prozent der Männer die Hauptverantwortung.

Auch bei Kindern übernehmen Frauen häufiger zentrale Aufgaben: Unterstützung beim Lernen (59 gegenüber 27 Prozent), emotionale Betreuung (53 gegenüber 11 Prozent) sowie Organisation von Schulterminen (40 gegenüber 7 Prozent). Lediglich bei Reparaturen und handwerklichen Tätigkeiten liegt der Schwerpunkt bei den Männern (63 gegenüber 14 Prozent).

Fast drei Viertel der Befragten (74 Prozent) übernehmen bestimmte Aufgaben nach eigener Aussage automatisch und aus Gewohnheit, ohne bewusst darüber zu sprechen.

Finanzielle Belastung trifft beide Geschlechter

Rund sieben von zehn Österreicherinnen und Österreichern fühlen sich durch Inflation und steigende Lebenshaltungskosten finanziell belastet. 45 Prozent sorgen sich regelmäßig um die finanzielle Zukunft ihrer Familie. Von den berufstätigen Menschen in Partnerschaften geben 58 Prozent an, ihre Arbeitszeit aus finanziellen Gründen nicht reduzieren zu können.

Während Frauen beim Mental Load stärker belastet sind, empfinden beide Geschlechter den finanziellen Druck ähnlich stark. Dennoch übernehmen Männer häufiger die Verantwortung für Haushaltsfinanzen (51 gegenüber 38 Prozent) sowie finanzielle Vorsorge (48 gegenüber 31 Prozent). 59 Prozent der Männer sehen sich primär für das Familieneinkommen verantwortlich, bei den Frauen sind es 36 Prozent.

Unterschiedliche Wahrnehmung führt zu Konflikten

Die Bewertung der Aufgabenverteilung unterscheidet sich deutlich: 87 Prozent der Männer empfinden die Verteilung von Planungs- und Organisationsaufgaben als fair, bei den Frauen sind es lediglich 66 Prozent.

45 Prozent der Menschen in Partnerschaften haben den Eindruck, dass ihre organisatorische Arbeit kaum wahrgenommen wird, bei Frauen sind es 53 Prozent. Entsprechend fühlen sich 47 Prozent der Frauen und 34 Prozent der Männer für ihre unsichtbare Arbeit zu wenig anerkannt. Jedes dritte Paar berichtet von Konflikten aufgrund der ungleichen Alltagsverantwortung, bei den 20- bis 29-Jährigen betrifft dies bereits mehr als jedes zweite Paar.

Auswirkungen auf Gesundheit und Beruf

Ein Fünftel der Befragten fühlt sich durch Alltagsaufgaben stark belastet. Bei den Frauen liegt dieser Anteil bei 25 Prozent, bei den Männern bei 14 Prozent. Besonders betroffen sind Millennials mit 30 Prozent.

Ein Viertel der Befragten leidet täglich oder mehrmals pro Woche unter stressbedingten körperlichen Beschwerden, bei Frauen sind es 29 Prozent. 21 Prozent sind bereits gestresst, wenn sie an den nächsten Tag denken, 30 Prozent fühlen sich erschöpft und gleichzeitig unzureichend leistungsfähig. Rund 40 Prozent ziehen sich bei Überlastung zurück oder senken ihre Ansprüche, professionelle Hilfe nehmen lediglich 9 Prozent in Anspruch.

Auch beruflich zeigt sich die Belastung: 18 Prozent waren im vergangenen Jahr wegen Erschöpfung im Krankenstand, weitere 19 Prozent hätten eine Auszeit benötigt, nahmen sie aber nicht. 17 Prozent der Frauen reduzieren ihre beruflichen Ambitionen, um Familie und Haushalt bewältigen zu können.

Neue BI-LIFE-Produkte

Parallel zur Studie erweitert BIPA sein BI-LIFE-Sortiment um zwei Nahrungsergänzungen.

Der BI LIFE Vitamin B Komplex enthält die Vitamine B1, B2, B5, B6, B12, Niacin, Biotin und Folsäure. Sie unterstützen unter anderem den Energiestoffwechsel, die normale Nervenfunktion, die geistige Leistungsfähigkeit sowie die Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung.

Mit BI LIFE Omega-3 Vegan Algenöl 1.000 bringt BIPA ein veganes Omega-3-Präparat auf Algenölbasis (Schizochytrium sp.) auf den Markt. Die Kapseln liefern EPA und DHA zur Unterstützung der normalen Herzfunktion sowie DHA für Gehirnfunktion und Sehkraft. Das Produkt ist vegan sowie gluten- und laktosefrei.

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geschrieben am

26.06.2026