Berger Feinste Confiserie: Generationenwechsel
Bei Berger Feinste Confiserie in Lofer vollzieht sich ein leiser, aber konsequenter Generationswechsel: Anna und Franz Berger, die beiden älteren der insgesamt drei Geschwister, übernehmen Schritt für Schritt mehr Verantwortung in der Geschäftsführung des Familienunternehmens. Gemeinsam mit Eltern Christine und Hubert Berger bilden sie weiterhin ein Vierer-Team – bewusst gewählt, um Erfahrung und neue Perspektiven eng zu verbinden. „Wir wollten nie abrupt übergeben, sondern wachsen seit Jahren gemeinsam in die Verantwortung hinein“, sagt Hubert Berger über die Entscheidung.
Im Jahr 1994 in einer 25-m2-Garage starteten Hubert und Christine Berger mit handgemachten Pralinen und einem klaren Anspruch: kompromisslose Qualität und Regionalität. Heute ist daraus eine Confiserie mit neun Filialen in Österreich geworden, mit ausgewählten Standorten im internationalen Premiumhandel. Der Großteil des Geschäfts bleibt jedoch bewusst im eigenen Vertrieb: über 70 Prozent werden in den eigenen Geschäften verkauft, produziert wird ausschließlich am Standort Lofer.
Zwei Zugänge, ein gemeinsamer Weg
Mit Anna und Franz Berger ist die nächste Generation längst operativ eingebunden, jedoch mit klar unterschiedlichen Schwerpunkten. Was die Geschwister verbindet, ist die Leidenschaft für Kulinarik weit über die eigene Schokolade hinaus: Anna und Franz lieben interessante Gespräche bei gutem Essen und entdecken gerne neue, spannende kulinarische Orte. Eine Neugier, die immer wieder in Ideen für das Unternehmen einfließt.
Neben der Produktion in Lofer hat sich rund um die Confiserie eine kleine Erlebniswelt entwickelt – mit dem Café ANNA sowie dem Haus für Schokolade, Bergers FEINHEIT. Dieses ist momentan geschlossen und öffnet im März 2027 mit einem überarbeitetem Konzept wieder seine Pforten.